News

LOKAL

Bischofsweihe: LH Kaiser gratulierte neuem Bischof Josef Marketz

02.02.2020
LH Kaiser, LHStv.in Prettner, LHStv.in Schaunig und LR Gruber wohnten der Bischofsweihe im Klagenfurter Dom bei – Kaiser: „Ein erfreulicher und würdevoller Tag“


Klagenfurt (LPD). In einem feierlichen Festgottesdienst im Klagenfurter Dom wurde heute, Sonntag, der bisherige Caritas-Direktor Josef Marketz zum 66. Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt geweiht.

Im Rahmen der Bischofsweihe drückte Landeshauptmann Peter Kaiser seine Freude über die Besetzung des höchsten katholischen Kirchenamtes in Kärnten mit Marketz aus und wünschte ihm persönlich alles Gute für seine zukünftige Amtsführung. „Es ist heute ein erfreulicher und würdevoller Tag“, so der Landeshauptmann in seiner Rede vor den anwesenden Gästen im Klagenfurter Dom. Kaiser betonte, das Verhältnis zwischen der Landespolitik und den Kirchen sei in Kärnten ein ausgezeichnetes, diese besondere Qualität des Miteinanders werde ihm weiterhin ein großes Anliegen sein. Es sei eine besondere Fügung, dass im Kärntner Jubiläumsjahr „CarinthiJA 2020“ der neue Bischof der slowenischen Volksgruppe angehöre. „Damit ist er eine Verkörperung des sich ständig verbessernden Zusammenlebens in Kärnten.“

Die Kirche und die Landespolitik eine zudem das ständige Bemühen, die Armut zu verringern – die gemeinsame Kärntner Armutskonferenz sei ein sichtbarer Beleg dafür. „Gerade jene, die es schwer haben im Leben, sind auf Hilfe der Gesellschaft, der Politik, der Kirche und Organisationen wie der Caritas besonders angewiesen. Egal, ob wir es christliche Nächstenliebe oder Solidarität nennen: Niemanden alleine und zurück zu lassen ist eine begrüßenswerte Grundhaltung in einer sich wandelnden Welt“, so Kaiser. Seinen Dank richtete der Landeshauptmann an jene Personen, die in der Sedisvakanz große Verantwortung übernommen haben. Stellvertretend nannte Kaiser Bischof Werner Freistetter und das Domkapitel mit Generalvikar Engelbert Guggenberger. Der Landeshauptmann schloss seine Rede mit dem festen Willen auf gute Zusammenarbeit und einem Zitat des Dissertationsvaters von Bischof Josef Marketz, Paul Zulehner. „Er wird ein Hirte sein, der nach der Herde riecht. Auf eine gemeinsame positive Zukunft für Kärnten“, so der Landeshauptmann.

Kaiser hatte sich bereits nach der Ernennung von Marketz positiv über die Entscheidung des Vatikans geäußert. Seine zweisprachige Herkunft werde den fruchtbringenden Dialogprozess zwischen den Volksgruppen weiter voranbringen: „Meine und die Hand der Landesregierung ist, wie schon in der Vergangenheit, auch weiterhin gegenüber dem Bischof und allen Religionsvertretern ausgestreckt“, betonte der Landeshauptmann im Dezember des vergangenen Jahres.

Landesrat Martin Gruber zeigt sich zuversichtlich, dass Bischof Josef Marketz als „verbindender Hirte“ das Vertrauen in die katholische Kirche wiederherstellen kann. Erfreut zeigt sich Gruber auch, dass mit Marketz ein Kärntner die Leitung der Diözese Gurk-Klagenfurt übernimmt. „Als jemand, der in unserer Heimat aufgewachsen ist und hier gewirkt hat, weiß er genau um die Identität der Kärntnerinnen und Kärntner wie auch um die Bedeutung der christlichen Werte in diesem Land und für dieses Land“, so Gruber.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Gruber
Redaktion: Fabian Rauber
Fotohinweis: Katholische Kirche Kärnten/Neumüller/Eggenberger