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Corona-Virus 2 – Ein Kärntner und seine Frau unter am Montag rückkehrenden Österreichern

07.02.2020
Aktuell ein Verdachtsfall in der Landeshauptstadt Klagenfurt


Klagenfurt (LPD). Am Montag werden wieder Österreicher aus dem vom Corona-Virus betroffenen chinesischen Gebiet Wuhan heimkehren. Darunter werden sich laut Landessanitätsdirektion auch ein Kärntner und seine Frau befinden. Die Maßnahme erfolgt unter Federführung des Bundes nach einem genauestens abgestimmten Krisenmanagement.

Die Rückkehrer werden nach der Ankunft am Flughafen Wien einem Test unterzogen. Bei einem positiven Ergebnis würden sie in Wien in Überwachung bleiben. Bei einem negativen Ergebnis begeben sie sich zwei Wochen lang in Heimquarantäne.

Über ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wurde gestern, Donnerstag, unter Kärntner Beteiligung bei einem Treffen des Gesundheitsministers mit den Gesundheitsreferentinnen und -referenten der Bundesländer gesprochen.

Laufende Abstimmungen zwischen den Behörden, dem Sozialministerium und dem Gesundheitsbereich gibt es auch in Kärnten. In unserem Bundesland ist aktuell ein Verdachtsfall in der Landeshauptstadt Klagenfurt gemeldet. Das Testergebnis wird für Montag erwartet.

Die Bevölkerung wird erneut darauf hingewiesen, bei Verdacht auf eine Erkrankung durch den Corona-Virus nicht die Ordination des Hausarztes oder die Ambulanz eines Krankenhauses aufzusuchen. Es sollte ausschließlich telefonischer Kontakt mit dem Vertrauensarzt aufgenommen werden.

Für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern steht die AGES-Infoline Corona-Virus unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung. Informationen gibt es auch unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

I N F O: Die Medien werden ersucht, Anfragen an die Landessanitätsdirektion ausschließlich über den Landespressedienst (abt1.lpd@ktn.gv.at) zu stellen. Telefonisch ist LPD-Leiter Gerd Kurath unter 0664 80536 10201 für Anfragen erreichbar. Gerne stellen wir auch die entsprechenden Kontakte zu den Expertinnen und Experten her.



Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Markus Böhm