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EU: Kärnten wieder in zwei AdR-Fachkommissionen vertreten

12.02.2020
LH Kaiser wird Kärntner Interessen in Fachkommissionen für Wirtschaftspolitik sowie Sozialpolitik, Bildung, Beschäftigung, Forschung und Kultur vertreten


Klagenfurt (LPD). Mit der Konstituierung der jeweiligen Fachkommissionen sowie der Annahme in der Plenartagung hat gestern, Dienstag, der Ausschuss der Regionen (AdR) seine Arbeit für die bis 2024 laufende EU-Periode aufgenommen. Zum neuen Präsidenten des AdR wurde der Grieche Apostolos Tsitsikostas, zum Vizepräsidenten der Portugiese Vasco Cordeiro gewählt.

Kärntens Interessen werden im AdR weiterhin von Landeshauptmann Peter Kaiser persönlich wahrgenommen und vertreten. Wie schon in der letzten Periode wird der Landeshauptmann auch in dieser in zwei Fachkommissionen vertreten sein. Einmal in der Fachkommission für Wirtschaftspolitik (ECON) und ein weiteres Mal in der Fachkommission für Sozialpolitik, Bildung, Beschäftigung, Forschung und Kultur (SEDEC). „Es ist wichtig für Kärnten, vor Ort in Brüssel sowohl in den Fachkommissionen als auch im AdR tätig zu sein, auf die Anliegen, Bedürfnisse, Erwartungen, Forderungen unseres Bundeslandes aufmerksam zu machen, sich mit vollem Engagement persönlich für unser Land und unsere Bevölkerung einzusetzen. In den letzten Jahren ist es durch das gezielte Netzwerken gelungen, viel für Kärnten zu erreichen“, unterstreicht Kaiser.

Der Landeshauptmann verweist auf über 80 Millionen Euro jährlich, die nach Kärnten geflossen sind. „Sei es als Direktförderungen für Landwirte, als Förderungen für Unternehmen, die gleichbedeutend mit der Förderung und Sicherung von Arbeitsplätzen sind, in ebenfalls beschäftigungswirksame Infrastrukturprojekte wie die Koralmbahn oder den Bau der zweiten Karawanken-Tunnelröhre oder aber in den Bereich von Forschung und Entwicklung, mit dem unser Bundesland im EU-weiten Spitzenfeld liegt“, so Kaiser.

Der Landeshauptmann nutzt seine regelmäßigen Teilnahmen an Sitzungen der beiden Fachkommissionen und des AdR - er ist der Landeshauptmann mit der intensivsten Präsenz in Brüssel - auch für Gespräche und Verhandlungen mit EU-Kommissaren, ranghohen Kommissionvertretern und EU-Parlamentariern. Auch regelmäßige Gespräche mit Botschafterinnen und Botschaftern sowie der ständige Austausch mit hochrangigen Vertretern anderer europäischer Regionen zur Lösung gemeinsamer Problemlagen oder zum Erfahrungsaustausch stehen bei den Brüssel-Aufenthalten des Kärntner Landeshauptmannes auf dem Programm.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LH Kaiser