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Plan für neue Ganzjahres-Eishalle in Kärnten

19.02.2020
Ganzjahres-Eishalle für Eishockey und Eiskunstlauf in Ferlach – Grundkonzept liegt am Tisch – Kaiser: Nach Gemeinderatsbeschluss wird Land Unterstützungsmöglichkeiten prüfen


Klagenfurt (LPD). Mit den Traditionsvereinen KAC und VSV ist Kärnten längst das Eishockey-Bundesland Nummer 1 in Österreich. Mit Vanessa Herzog landete Kärnten mittlerweile auch im internationalen Spitzenfeld der Eisschnellläufer. Jetzt könnte im Süden Kärntens, in Ferlach, rund um den Verein „HTC-Hockey Trainings Center“ mit einem neuen Ganzjahres-Eissport-Zentrum für Eishockey, Eiskunstlauf und Parahockey ein weiterer Impuls gesetzt werden.

Die entsprechenden Konzepte und groben Pläne dafür wurden bereits ausgearbeitet, eine private Investorengruppe wäre für den Bau der Ganzjahres-Eishalle gefunden. „Wir stehen seitens des Landes Kärnten Initiativen wie dieser, grundsätzlich positiv gegenüber", so Kaiser, der in dem Projekt eine Symbiose aus Sport und Tourismus sieht. Daher werde das Land sämtliche Unterlagen zur Planung und Finanzierung prüfen, wenn sie vollständig vorliegen.

4,5 Millionen Euro sollen in die über 9.000 Quadratmeter große Halle investiert werden, vorgesehen ist auch ein angrenzendes Sporthotel. „Betrieben werden sollte das Eissport-Zentrum nach den vorliegenden Plänen von der Eis Sport GmbH. Neben perfekten Trainingsbedingungen sollte die Eishalle auch internationalen Nachwuchscamps, Nachwuchsturnieren und Spielen Platz bieten“, erklärt Appe, der noch in dieser Woche den Ferlacher Gemeinderat mit dem Projekt befassen wird, damit sämtliche Planungen und die Möglichkeit, Förderungen für das Projekt zu gewinnen, weitergehen und ausgelotet werden können. Die Nähe zu Slowenien würde sich auch auf die Auslastung positiv auswirken.

Als Standort ist ein Grundstück, das sich im Besitz der Gemeinde Ferlach befindet, vorgesehen. Schon jetzt befindet sich der Eislaufplatz auf dieser Fläche und liegt damit eine Sportstättengenehmigung vor. Vorbehaltlich aller notwendiger Beschlüsse könnte das Eissport-Zentrum noch 2020 in Bau gehen.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Robitsch