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KULTUR

Ausstellungseröffnung „Kunst am Bau“

20.02.2020
Umfassende Werkschau aus den Jahren 2014 bis 2019 im Künstlerhaus Klagenfurt – LHStv.in Schaunig und LR Gruber stellen auch weiterhin finanzielle Mittel für Kunstwerke bei öffentlichen Bauvorhaben zur Verfügung


Klagenfurt (LPD). Seit den 1990er-Jahren stellt die Kärntner Landesregierung finanzielle Mittel für die Umsetzung von Kunstprojekten bei öffentlichen Bauvorhaben zur Verfügung. Zumindest ein Prozent des gesamten Bauaufwandes ist laut Kärntner Kulturförderungsgesetz für künstlerische Ausgestaltungen zu verwenden. Den „Kunst am Bau“-Projekten aus den Jahren 2014 bis 2019 ist nun im Künstlerhaus Klagenfurt eine umfassende Ausstellung gewidmet, die von den beiden Regierungsmitgliedern LHStv.in Gaby Schaunig und LR Martin Gruber gestern, Mittwoch, am Abend eröffnet wurde. Insgesamt werden 22 Projekte präsentiert, die bereits umgesetzt sind beziehungsweise im heurigen Jahr umgesetzt werden.

„Öffentliche Räume ändern sich, wenn Kunst stattfindet. Kunst am Bau begegnet uns ganz unvermittelt, außerhalb der geschützten Bereiche von Museen oder Galerien“, sagte Schaunig, in deren Referatsbereiche auch die Zuständigkeit für Landesimmobilien fällt. „So wie Musik, Bilder und Bücher unsere persönlichen Räume bereichern, so eröffnen Skulpturen und Installationen im öffentlichen Raum neue Sichtweisen und zeigen neue Blickwinkel auf. Darüber hinaus erhalten Kärntner Künstler eine wunderbare Bühne für ihr Schaffen“, so Schaunig, die dem Kunstverein Kärnten unter Präsident Gilbert Isep für die gelungene Gestaltung der Schau dankte.

Zwei Drittel der gezeigten Projekte wurden bzw. werden im Nahbereich der Kärntner Landesstraßen sowie auf Landesbrücken realisiert. „Beim Straßenbau geht es in erster Linie natürlich um Verkehrssicherheit. Aber durch diese Kunstwerke verwandeln wir funktionale Bauwerke in raumgestalterische Elemente“, sagte Straßenbaureferent Gruber. Er erwähnte unter anderem aktuelle Beispiele wie die Installation „Adlerfang“ von Armin Guerino auf der Seebachbrücke in Villach oder das Projekt „auf – Zug“ von Thomas Hoke, das auf der Gailbrücke Federaun umgesetzt wurde. Gruber betonte, dass sich die Straßenbauabteilung bemühe, künstlerische Wettbewerbe mit Auslobung umzusetzen. „Einer Vielzahl von Kärntner Künstlern wurde so die Möglichkeit gegeben, durch ihre Werke im öffentlichen Raum Spuren zu hinterlassen“, so Gruber.

Die Schau läuft bis 27. Februar. Am 27. Februar um 17 Uhr findet im Rahmen der Ausstellung eine Podiumsdiskussion zum Thema „Offene Fragen zu Kunst im öffentlichen Raum in Kärnten" statt. Weitere Infos unter www.kunstvereinkaernten.at



Rückfragehinweis: Büros LHStv.in Schaunig/LR Gruber
Redaktion: Matticka/Wedenigg/Böhm
Fotohinweis: Büro LR Gruber