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Coronavirus 2: Schüleraustausch mit betroffenen italienischen Regionen abgesagt

24.02.2020
Kärnten und Friaul-Julisch Venetien untersagen Schüleraustausch bis 1. März – Landeshauptleute treffen sich am Donnerstag in Wien zum Informationsaustausch


Klagenfurt (LPD). Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, findet in und mit der Region Friaul-Julisch Venetien zumindest bis zum 1. März 2020 kein Schüleraustausch statt – das teilte heute, Montag, Amedeo Aristei, Direktor des Zivilschutzverbandes der Region mit. Auch in Kärnten wurde von Seiten der Bildungsdirektion eine Verordnung verschickt, die den Schüleraustausch aus beziehungsweise in die gefährdeten Regionen Norditaliens bis 1. März 2020 untersagt.

Wie LH Peter Kaiser mitteilt, wird Heimo Wallenko von der Landessanitätsdirektion morgen, Dienstag, zudem zu einem informellen Gesprächsaustausch mit dem Kollegium in die 43. Regierungssitzung geladen.

Man arbeite daran, eine globale Pandemie zu verhindern, betonte heute auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober nach der Expertenkonferenz der Gesundheitsreferentinnen und –referenten Österreichs. Schon morgen, Dienstag, werden in Rom die Gesundheitsminister der Nachbarländer Italiens zu einer Konferenz zusammentreffen. Am Donnerstag kommen in Wien die Landeshauptmänner zum Wissensaustausch zusammen.

I N F O: Die Medien werden ersucht, Anfragen an die Landessanitätsdirektion ausschließlich über den Landespressedienst abt1.lpd@ktn.gv.at zu stellen. LPD-Leiter Gerd Kurath ist unter 0664 80536 10201 für Anfragen erreichbar.

Alle gesicherten Informationen werden zudem vom Landespressedienst auf einer Schwerpunktseite unter www.ktn.gv.at gebündelt.


Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Susanne Stirn