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Coronavirus 6: Verdachtsfall in Bad Kleinkirchheim nicht bestätigt

26.02.2020
Laborergebnis liegt vor: Verstorbene Italienerin war nicht mit Coronavirus infiziert


Klagenfurt (LPD). Die in der Nacht auf heute, Mittwoch, in Bad Kleinkirchheim verstorbene Italienerin war nicht mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt die Landessanitätsdirektion Kärnten nach Vorliegen des Laborergebnisses mit. Die Sperre der betroffenen Apartmentanlage wurde aufgehoben.

„Die engmaschige Informationskette zwischen allen beteiligten Behörden und Gesundheitseinrichtungen hat bestens funktioniert“, betonten Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Der Notarzt hatte den Verdacht auf Coronavirus bei der Verstorbenen nicht ausschließen können. Daraufhin sind die von der Landesregierung festgelegten Maßnahmen umgehend angelaufen. Bei der Verstorbenen wurde ein Abstrich gemacht, ebenso wurden weitere Untersuchungen angeordnet. Die Angehörigen und weiteren Bewohner der Apartmentanlage durften das Haus nicht verlassen und wurden ebenfalls untersucht. Durch die Behörden wurden etwaige Kontakte der Familie mit weiteren Personen erhoben. Die Informationskette zwischen Behörden, Land Kärnten und Italien lief an, um sämtliche weitere notwendige Schritte einleiten zu können.

Kompetente Auskünfte gibt es rund um die Uhr unter der kostenlosen AGES-Infoline Coronavirus 0800 555 621 oder über die Gesundheitshotline 1450. Informationen findet man außerdem unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus. Berichte und ein Informationsblatt mit Verhaltensregeln für Einreisende aus Risikogebieten gibt es unter https://www.ktn.gv.at

I N F O: Die Medien werden ersucht, Anfragen an die Landessanitätsdirektion ausschließlich über den Landespressedienst abt1.lpd@ktn.gv.at zu stellen. LPD-Leiter Gerd Kurath ist unter 0664 80536 10201 für Medienanfragen erreichbar.


Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Markus Böhm