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Kärnten erstmals Gastgeber der „Green Days“

27.02.2020
LR.in Schaar: Ideen von jungen Menschen in der Klimapolitik Gehör schenken - Engagierte Jugendliche aus ganz Österreich tauschen sich zu Nachhaltigkeit, Klimawandel und Kommunikation aus


Klagenfurt (LPD). Unter dem Motto „Deine Tat zählt“ wurden gestern, Mittwoch, an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU) die „Green Days 2020“ eröffnet, welche erstmalig in Kärnten stattfinden. Klimaschutzreferentin LR.in Sara Schaar begrüßte gemeinsam mit Caroline Weberhofer (EMAS-Beauftragte AAU) und Willi Haas (Universität für Bodenkultur Wien) rund 200 engagierte Jugendliche aus ganz Österreich, die im Rahmen von Workshops und Exkursionen noch bis Freitag ihre eigenen Positionen in der Klimapolitik und anderen Nachhaltigkeitsbereichen weiterentwickeln werden.

Schwerpunkt der „Green Days 2020“ sind die Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel und Kommunikation. „Kinder und Jugendliche sind die wichtigsten Klima- und Umweltbotschafterinnen und -botschafter von morgen. Ich freue mich, dass durch die erstmalige Ausrichtung der ‚Green Days‘ in Kärnten eine weitere Möglichkeit geboten wird, damit die Vorschläge und Ideen von jungen Menschen Gehör finden. Unser eigenes Verhalten, aber auch die Verhältnisse müssen sich ändern, um gemeinsam in eine klimaneutrale Zukunft zu gehen, das muss Ziel der Politik sein“, betonte Schaar.

Die Veranstaltung wird jedes Jahr in einem anderen Bundesland durchgeführt. Auf diese Weise können abwechselnde Schwerpunkte gesetzt und unterschiedliche Partnerinnen und Partner sowie Umgebungen eingebunden werden, was Vielfalt gewährleistet. „Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Sicherung einer intakten Umwelt sind Ziele, die uns heute alle beruflich wie privat in besonderem Maße fordern. Daher sind uns an der AAU Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein besonderes Anliegen und wir freuen uns, zu diesen Anliegen engagierte junge Menschen aus ganz Österreich in unserem Haus im Rahmen der ,Green Days 2020‘ zu Gast zu haben“, zeigte sich Weberhofer erfreut.

Dass der Klimawandel menschengemacht ist, zeigen mittlerweile auch wissenschaftliche Untersuchungen. „Das ist eine gute Nachricht, denn dann können wir ganz einfach aufhören, ihn weiter zu ‚befeuern‘. Aber so einfach ist es nicht unser Handeln zu ändern, das ist die schlechte Nachricht. Damit klimafreundliches Verhalten Platz greift, muss es unwiderstehlich werden. Wie kommen wir zu solchen Verhältnissen? Die Klimafolgen, Proteste der Jugendlichen und wissenschaftlichen Erkenntnisse können jetzt den Ausschlag für Veränderungen geben“, erläuterte Haas.

Um klimapolitische Ideen wirksam umsetzen zu können, benötigen Jugendliche aber auch die passenden Werkzeuge, wie Mitorganisator Simon Büchler von der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP weiß: „Der Klimawandel und seine Auswirkungen sind ständig in den Medien. Das schürt bei vielen Jugendlichen Emotionen, die ihre Zukunft durch die Erderwärmung bedroht sehen. Wir als Jugend-Umwelt-Plattform JUMP wollen junge Menschen dabei unterstützen, sich in die Diskussion einzubringen und eigene Positionen zu entwickeln und darüber selbstständig zu kommunizieren.“



Rückfragehinweis: Büro LR.in Schaar
Redaktion: Plimon/Böhm
Fotohinweis: Büro LR.in Schaar