News

WIRTSCHAFT

Kärntner Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv

02.03.2020
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Starker Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar und deutlicher Anstieg freier Lehrstellen – Heimische Unternehmerinnen und Unternehmer haben Vertrauen in Standort


Klagenfurt (LPD). Äußerst positiv fällt die Kärntner Arbeitsmarktbilanz im abgelaufenen Monat Februar aus. Die Zahl der Arbeitslosen (inklusive Schulungsteilnehmer) ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,9 Prozent zurück, die Jugendarbeitslosigkeit sank sogar um 6,3 Prozent. „Besonders erfreulich ist die große Steigerung bei den offenen Lehrstellen mit plus 36,3 Prozent. Das zeigt das Vertrauen der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer in den Standort und ihre Bereitschaft, in die Ausbildung der Fachkräfte der Zukunft zu investieren“, kommentieren Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarkt- und Lehrlingsreferentin LHStv.in Gaby Schaunig die aktuellen Zahlen.

Das Land Kärnten fördert die Lehrausbildung mit rund 2,5 Millionen Euro jährlich, die Maßnahmen reichen von Förderungen für die Errichtung und den Betrieb von Lehrwerkstätten bis hin zur Finanzierung des Modells „Lehre mit Matura“. „Zudem bieten wir künftig als erstes Bundesland in Kooperation mit Unternehmen, Fachhochschule und Berufsschule das Modell Lehre mit Studium an. Wir machen Kärnten damit als Standort und für junge Leute noch attraktiver und setzen eine weitere Maßnahme gegen den Fachkräftemangel“, so Kaiser.

Der Februar brachte am Kärntner Arbeitsmarkt in zahlreichen Branchen gute Entwicklungen. Besonders groß war der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Baubereich, was auch auf den milden Winter zurückzuführen ist. „Aber auch Handel, Büro und Tourismus entwickelten sich gut“, so Schaunig. Einzig bei den älteren Arbeitssuchenden ist – wie schon seit einigen Monaten – erneut ein Anstieg der Zahl der Arbeitssuchenden zu vermelden. „Über den Territorialen Beschäftigungspakt unterstützen wir die älteren Arbeitssuchenden mit aller Kraft“, betont Schaunig. Rund 8,5 Millionen Euro investieren Land Kärnten und AMS Kärnten heuer speziell in Maßnahmen für diese Personengruppe. „Leider haben Personen, die über 50 und eventuell noch gesundheitlich beeinträchtigt sind, äußerst schlechte Chancen am 1. Arbeitsmarkt. Die Bundesregierung ist dringend aufgefordert, hier aktiv zu werden“, so die Arbeitsmarktreferentin.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Böhm