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Coronavirus 13: Proben in der Kärntner Landesregierung gesammelt

02.03.2020
Experten-Koordinationsgespräch in der Kärntner Landesregierung – Haltlose Kritik an unsachgemäßer Lagerung von Proben – Abläufe werden ständig optimiert


Klagenfurt (LPD). Unter dem Vorsitz von Gesundheitsreferentin Beate Prettner und Günther Wurzer, dem Leiter der Gesundheitsabteilung des Landes fand auch heute, Montag, zur Ausbreitung des Coronavirus wieder ein Experten-Koordinationsgespräch in der Kärntner Landesregierung statt. Priorität haben weiterhin die enge Abstimmung und der unverzügliche Wissensaustausch. In diesem Sinne sollen mit einem eigenen Schreiben an die Bürgermeister auch die Gemeinden ausführlich informiert werden.

Am vergangenen Freitag war man bemüht darum, auf Grund des stärkeren Aufkommens von Coronavirus-Proben eine Beprobung bzw. deren Auswertung auch am Wochenende sicherzustellen. Kurzfristig wurde in der Lebensmitteluntersuchungsanstalt ein Raum geschaffen, in dem die Proben am Wochenende bis zum Weitertransport nach Wien gelagert werden konnten. Der Raum in welchem der Kühlschrank war, ist seit 2008 zur Abgabe für Proben von Tierärzten zur Abklärung von Todesfällen vorgesehen. Der Kühlschrank war kurzfristig die einzige Möglichkeit als Notlösung Proben über das vergangene Wochenende gekühlt und verschlossen zu verwahren, und gleichzeitig für alle amtlichen Organe eine 24stündige Probenabgabemöglichkeit zu garantieren, sowie einen gekühlten Transport am nächsten Tag in der Früh zu organisieren. Eine nicht gekühlte Lagerung und Transport von Proben ist aus Qualitätssicherungsgründen abzulehnen. Auf die Qualität der Coronavirus-Probe hat die Lagerung des Kalbes keinen negativen Einfluss. Diese ist 3-fach verpackt und in einem verschlossenen Kühlschrank gelagert, sodass keinerlei Beeinflussung von außen möglich ist.

Schon am Freitag war aber angedacht, zentral in der Landesregierung einen Kühlschrank für diese Proben aufzustellen, wo ein Mitarbeiter (Portiere) rund um die Uhr zur Stelle ist, wenn Proben einlangen oder weggehen. Dies wurde heute auch so umgesetzt.
Kompetente Auskünfte für die Bevölkerung gibt es rund um die Uhr unter der kostenlosen AGES-Infoline Coronavirus 0800 555 621 oder über die Gesundheitshotline 1450. Informationen findet man außerdem unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus. Berichte und ein Informationsblatt mit Verhaltensregeln für Einreisende aus Risikogebieten gibt es unter https://www.ktn.gv.at.

I N F O: Die Medien werden ersucht, Anfragen an die Landessanitätsdirektion ausschließlich über den Landespressedienst abt1.lpd@ktn.gv.at zu stellen. LPD-Leiter Gerd Kurath ist unter Tel. 0664 80536 10201 für Medienanfragen erreichbar.


Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Susanne Stirn