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Coronavirus 14: 6. Experten-Koordinationsgespräch

03.03.2020
Weiterhin keine Schülerfahrten nach Friaul Julisch-Venetien und den Veneto - Proaktive Informationen der Bezirkshauptmannschaften für Bürgermeister


Klagenfurt (LPD). Unter Vorsitz von Günther Wurzer, dem Leiter der Gesundheitsabteilung des Landes fand, heute, Dienstag, zum Thema Coronavirus das 6. Experten-Koordinationsgespräch in der Kärntner Landesregierung statt. Dabei informierte Bildungsdirektor Robert Klinglmair, dass seitens der Bildungsdirektion in Kärnten alle Schulen ausführliche Informationen bzw. die Erlässe des Ministeriums übermittelt bekommen haben und sie auch auf der Homepage der Bildungsdirektion zu finden sind. Aufrecht bleibt der Erlass, dass es bis auf weiteres keine Schulfahrten und keinen Schüleraustausch zwischen Kärnten, Friaul Julisch-Venetien und dem Veneto geben wird. Klinglmair stellte auch klar, dass bei abgesagten Sprach-Schülerreisen in Gebiete ohne Reisewarnung, die Kosten nicht von der Bildungsdirektion bzw. von der Schule getragen werden. Falls es zu einem Verdachtsfall in einer Schule kommen sollte, wurden die Schulärzte informiert, mit den Gesundheitsbehörden zusammenzuarbeiten. Schulschließungen im Falle einer Erkrankung sind nicht von der Bildungsdirektion, sondern von der Gesundheitsbehörde vorzunehmen.

Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner informierte, dass in Kärnten bis dato 138 Testungen durchgeführt wurden „Gott sei Dank waren bis dato alle Testungen negativ. So gehört Kärnten zu jenen vier Bundesländern, die keinen bestätigten Fall aufweisen. Ich hoffe, dass das so bleibt“, betonte Prettner.

Die vom Roten Kreuz vorgesehenen mobilen Testungen, werden voraussichtlich am Freitag beginnen. Dabei sollen Rachenabstriche von speziell geschulten Sanitätern abgenommen werden. Für die Bürgermeister der Kärntner Gemeinden wird es nach den schriftlichen Informationen so rasch als möglich seitens der Bezirkshauptmannschaften auch proaktive Informationen geben.

Bei einem ersten Informationsaustausch, gestern, Montag, mit der Wirtschaftskammer Verkehrsbetrieben, der ÖBB sowie Betreibern der sogenannten kritischen Infrastruktur (Kelag) wurden Infrastruktur Maßnahmen bzw. Pläne für den Fall der Fälle erörtert. Generell wurde festgestellt, dass man derzeit gut aufgestellt sei.

Auskünfte für die Bevölkerung gibt es rund um die Uhr unter der kostenlosen AGES-Infoline Coronavirus 0800 555 621 oder über die Gesundheitshotline 1450. Informationen findet man außerdem unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus. Berichte und ein Informationsblatt mit Verhaltensregeln für Einreisende aus Risikogebieten gibt es unter https://www.ktn.gv.at.

I N F O: Die Medien werden ersucht, Anfragen an die Landessanitätsdirektion ausschließlich über den Landespressedienst abt1.lpd@ktn.gv.at zu stellen. LPD-Leiter Gerd Kurath ist unter Tel. 0664 80536 10201 für Medienanfragen erreichbar.


Rückfragehinweis: Landespressedienst. Bildungsdirektion
Redaktion: Michael Zeitlinger