News

KULTUR

Alpen-Adria-Galerie zeigt Werke von Zorka Loiskandl Weiss

04.03.2020
Kulturreferent LH Kaiser eröffnete Ausstellung „Matamorphos/ze- von der Natur zum bildnerischen Konstrukt/iz narave v likovni sklad“ - Werke strahlen Empathie aus


Klagenfurt (LPD). Vom 4. März bis 10. April sind in der Alpen Adria Galerie in Klagenfurt rund 40 Werke der Kärntner Künstlerin Zorka Loiskandl Weiss ausgestellt. Die Ausstellung, darunter Aquarelle auf Papier, Acryl/Öl und Eitempera auf Leinwand, zeigt einen Querschnitt ihres Schaffens der letzten 15 Jahre und trägt den Titel „Metamorphos/ze, von der Natur zum bildnerischen Konstrukt/iz narave v likovni sklad“.

Eröffnet wurde die Ausstellung gestern, Dienstag, am Abend, von Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser. Er erinnerte die Anwesenden daran, dass bereits am Vormittag im Wappensaal des Landhaues die Auftaktveranstaltung „100 Jahre Kärntner Volksabstimmung“ unter dem Motto „CARINTHIja 2020 – Ein Land sagt Ja“ stattfand. „Kärnten zeigt im Jubiläumsjahr 2020 seine große Vielfalt, und ist ein Land, das zu seiner Geschichte steht, aus ihr gelernt hat und modern, aufgeschlossen und optimistisch in die Zukunft blickt. Neben der Zweisprachigkeit gehört auch die Sprache der Kunst und Kultur dazu, die unser Land auszeichnet“, hob der Landeshauptmann hervor.

Die Vielfalt, die sicht- und spürbar ist, spiegelt sich in allen Arbeiten in den Farben und den geometrischen Formen wider. „Die Werke berühren trotz ihrer klarer geometrischen Figuren durch eine angenehme Wärme und sie strahlen Empathie aus. Ich habe höchsten Respekt vor Künstlerinnen und Künstlern die sich mit der Geometrie auseinandersetzen“, gratulierte er Loiskandl Weiss zur gelungenen Ausstellung. Auf das jüngste Werk, ein quadratisches Holzobjekt, eine Farbsäule die mitten im Raum platziert ist, verwies Kaiser mit einem Augenzwinkern. „Sie ist quasi ein Kukuksei und stammt von ihrem Mann Gottfried Loiskandl“, stellte er fest.

Zur Ausstellung und zur Künstlerin sprach Mojca Grušovnik-Tratnig. Zorka Weiss lebt und arbeitet in Unterkreuth (Gemeinde Ebental). Sie maturierte 1964 am Slowenischen Gymnasium in Klagenfurt und begann danach ihr Studium der Malerei bei Max Weiler auf der Akademie der Bildenden Künste in Wien das sie 1968 mit dem Diplom beendete. 1969 legte sie die Lehramtsprüfung für Bildnerische Erziehung ab und unterrichtete bis zum Jahr 2003. Ihre Werke stellte sie seit 1967 unter anderem in Wien, Kranj, Slovenj Gradec, Rom. Klagenfurt, Laibach, Linz, Innsbruck, Krems, St. Johann i. Rosental, Marburg, Rosegg, Feldkirchen, Trižič, Feistritz an der Gail, St. Pölten, Wolfsberg, Bautzen und in Cottbus aus.

Ihre Malerei bzw. Bilder definiert sie als das Resultat der Auseinandersetzung mit der Landschaft und ihren komplexen Strukturen. „Ich versuche sie analytisch in eine einfache geometrische Form mit eigenem Farbklang zu fassen. Sie fangen hier in der Galerie zu atmen an“, betonte Weiss bei der Vernissage.
Begrüßt wurden die Gäste von der Leiterin der Stadtgalerie Klagenfurt, Beatrix Obernosterer. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Janez Gregorič.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD Kärnten/Helge Bauer