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Coronavirus 15: Großveranstaltungen werden risikobewertet

04.03.2020
Polizei und Bundesheer in Experten-Koordinationsgespräch eingebunden – Behörden und Institutionen bestens vorbereitet


Klagenfurt (LPD). Landespolizeikommandantin Michaela Kohlweis und Landesmilitärkommandant Walter Gitschthaler nahmen heute, Mittwoch, am Experten-Koordinationsgespräch in der Kärntner Landesregierung teil. Hervorgestrichen wurde einmal mehr die gute Zusammenarbeit aller Behörden und Institutionen.

Man sei auf allen Ebenen eingebunden und bereite sich vor, betonte Gitschthaler. Dabei gehe es vor allem um die Bereitstellung eventueller Unterbringungsmöglichkeiten für Quarantänepatienten. Auch die Polizei habe den Behörden ihre Unterstützungsleistung angeboten, berichtete Kohlweis.

Geplante Großveranstaltungen müssen bis auf weiteres dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden. Entsprechend der vom Bundesministerium vorgegebenen Risikoanalyse wird dann entschieden ob und unter welchen Voraussetzungen diese durchgeführt werden dürfen.

„Die Umsetzung der mobilen Testungen durch das Rote Kreuz wird gerade finalisiert“, so Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Materialbeschaffung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, die Ausbildung der Sanitäter sowie die Schaffung der erforderlichen Rechtssicherheit sollen demnächst abgeschlossen sein. Zwei Teams des Roten Kreuz werden dann täglich zwischen 7 und 17 Uhr unterwegs sein. Getestet werden weiterhin auf Anordnung des zuständigen Amtsarztes nur Kontaktpersonen mit Symptomen und Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Von Seiten der Landessanitätsdirektion wird betont, dass jede Testung gemeldet wird, und eine vorübergehende, durch die Behörde angeordnete, Quarantäne mit sich bringt.

Die aktuelle Asylsituation sowie die Ausbreitung des Coronavirus und die gesetzten bzw. geplanten Maßnahmen werden auch bei einem Sicherheitsgipfel in der Kärntner Landesregierung kommende Woche thematisiert. Landeshauptmann Peter Kaiser wird zudem morgen, Donnerstag, eine weitere Videokonferenz mit Vertretern aus Friaul-Julisch Venetien und Veneto führen.


Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Susanne Stirn