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Coronavirus 17: Labor in Wien baut Kapazität aus

05.03.2020
Experten-Koordinationsgespräch: Bis auf weiteres keine Laboruntersuchungen im Institut für Lebensmittelsicherheit und Veterinärmedizin – Veranstaltungen und Versammlungen werden nach dem Epidemiegesetz geprüft


Klagenfurt (LPD). Unter dem Vorsitz von Gesundheitsreferent LHStv.in Beate Prettner und Koordinator Günther Wurzer, fand auch heute, Donnerstag, das Experten-Koordinationsgespräch zur drohenden Ausbreitung des Coronavirus statt. Gleich zu Beginn berichtete Wurzer von einer sehr positiven Sitzung mit den Amtsärzten Kärntens die alle ihre Bereitschaft signalisierten, die derzeitigen Anforderungen im Rahmen eines durchgehenden Bereitschaftsdienstes weiterhin zu meistern. Noch heute trifft man sich zum Informationsaustausch mit den Krankenanstalten Kärntens.

Neuerungen gibt es im Bereich der Laboruntersuchungen: Die AGES in Wien, die derzeit einen Teil der Laboruntersuchungen jener Abstriche die bei Verdachtsfällen gemacht werden, durchführt, baut weiter Kapazitäten auf. Damit wird die rasche Durchführung der Laboruntersuchungen auch bei einem eventuellen Anstieg der abgegebenen Proben gewährleistet. Dadurch sind die geplanten Analysen im Institutes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärmedizin in Kärnten vorerst nicht nötig. Die Proben werden, bis auf weiteres, im Amt der Kärntner Landesregierung gesammelt und zur Untersuchung ins Klinikum Klagenfurt und nach Wien gebracht.

Bis auf weiteres gültig bleibt auch die Empfehlung des Bundesministeriums alle Veranstaltungen den zuständigen Gesundheitsämtern in den Bezirksbehörden zu melden. Das gilt auch für jene Veranstaltungen, die behördlich bereits genehmigt sind sowie Versammlungen die ansonsten nicht genehmigungspflichtig sind. Diese müssen anlässlich der aktuellen Situation hinsichtlich des Epidemiegesetzes noch einmal geprüft werden. Das oberste Ziel sei weiterhin, eine eventuelle Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

I N F O: Auskünfte für die Bevölkerung gibt es rund um die Uhr unter der kostenlosen AGES-Infoline Coronavirus 0800 555 621 oder über die Gesundheitshotline 1450. Informationen findet man außerdem unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus . Berichte und ein Informationsblatt mit Verhaltensregeln für Einreisende aus Risikogebieten gibt es unter https://www.ktn.gv.at.

Die Medien werden ersucht, Anfragen an die Landessanitätsdirektion ausschließlich über den Landespressedienst abt1.lpd@ktn.gv.at zu stellen. LPD-Leiter Gerd Kurath ist unter Tel. 0664 80536 10201 für Medienanfragen erreichbar.


Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Susanne Stirn