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Coronavirus 23: Erlässe des Bundes werden eins zu eins in Kärnten umgesetzt

10.03.2020
LHStv.in Prettner: Oberstes Ziel: Verhinderung des Einschleppens des Coronavirus - Beprobung wird im vollen Umfang weitergeführt


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen des 12. Experten-Koordinationsgespräches heute, Dienstag, im Amt der Kärntner Landesregierung unter Vorsitz von Koordinator Günther Wurzer Leiter der Gesundheitsabteilung des Landes, wurde über die von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen beraten. Sie betreffen Veranstaltungen ebenso wie Fachhochschulen und Universitäten ebenso wie den Einreisestopp von Menschen aus Italien.

„Mit dem Inkrafttreten der Erlässe ab morgen Mittwoch bzw. deren Veröffentlichung gelten sie für ganz Kärnten. Oberstes Ziel ist eine Verhinderung des Austauschs und damit das „Einschleppen des Coronavirus“, teilte Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner mit. Ebenso werden Outdoor-Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmern und Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern bis Anfang April abgesagt.

In Bezug auf die Beprobung wurde mitgeteilt, dass sie im Klinikum aber auch seitens des Roten Kreuzes im vollen Umfang weitergeführt werden. Vom Roten Kreuz wurden gestern 13 mobilen Rachen-Abstrichtests gemacht. Bis heute Mittag waren es zwei.

I N F O: Auskünfte für die Bevölkerung gibt es rund um die Uhr unter der kostenlosen AGES-Infoline Coronavirus 0800 555 621 oder über die Gesundheitshotline 1450. Informationen findet man außerdem unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus. Berichte und ein Informationsblatt mit Verhaltensregeln für Einreisende aus Risikogebieten gibt es unter ktn.gv.at.

Die Medien werden ersucht, Anfragen an die Landessanitätsdirektion ausschließlich über den Landespressedienst abt1.lpd@ktn.gv.at zu stellen. LPD-Leiter Gerd Kurath ist unter Tel. 0664 80536 10201 für Medienanfragen erreichbar.



Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Michael Zeitlinger