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Coronavirus 67: Ressourcen der Kur- und Rehaanstalten können eingesetzt werden

18.03.2020
LH-Videokonferenz: Vorschlag von LH Kaiser, auf Ressourcen der Kur- und Rehaanstalten in der Coronabekämpfung zurückzugreifen, kann auf Erlass umgesetzt werden – Gesundheitsministerium wird entsprechende Erlässe erteilen – Arbeitnehmerschutz im Baugeschäft einhalten


Klagenfurt (LPD). Schon der vergangenen Videokonferenz der Landeshauptleute am Montag, wurde der Vorschlag von Landeshauptmann Peter Kaiser, die Ressourcen der Reha- und Kuranstalten zur Bewältigung der Coronakrise zu nutzen, von Bundeskanzler Sebastian Kurz und den Landeshauptleuten Gut
geheißen.

„Die nötigen Kapazitäten an medizinischem Personal und Geräten sind vorhanden und die Bediensteten müssten die Arbeit nicht niederlegen bzw. dem AMS gemeldet werden“, so Kaiser. Nach der heute stattgefundenen weiteren LH-Videokonferenz werde laut Kaiser nun Gesundheitsminister Rudolf Anschober diesbezüglich so rasch als möglich zwei Erlässe erteilen.

„Zum einem wird die Schließung der Kur- und Rehaanstalten verordnet, zum anderen ergeht ein Erlass, dass die Bediensteten wegen der aktuellen Lage weiter beschäftigt werden sollen“, erklärt Kaiser. Damit könnten das Gesundheitspersonal sowie die Gesundheitsinfrastruktur durch weitere personelle wie räumliche Ressourcen in der Coronabekämpfung unterstützt bzw. entlastet werden.
Weiters würde laut Kaiser durch die Einbindung von Schülern (Abschlussklassen) der Gesundheits- und Pflegeschulen Personal zur Verfügung stehen, das eine Unterstützung und Entlastung herbeiführen könnte. Auch dieser Vorschlag Kaisers werde nun beraten.

Eine weitere Debatte gab es in der LH-Videokonferenz zum Baugewerbe und den Arbeiten auf Baustellen. Kaiser vertrat die Meinung, dass „jedenfalls die Arbeitnehmerschutzbedingungen einzuhalten sind“. Der Bundeskanzler erklärte, die Sozialpartner aufzufordern, über Arbeitsniederlegungen auch im Baugeschäft Lösungen für die Mitarbeiter zu erarbeiten.

Die nächste Videokonferenz der Landeshauptleute mit dem Bundes- und dem Vizekanzler ist für Freitag anberaumt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch