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SWÖ-Kollektivvertrag: „Zukunftsfähiges und notwendiges Gesamtpaket“

01.04.2020
LHStv.in Prettner: Ausverhandelte Einigung widerspiegelt Wertschätzung gegenüber einer Berufsgruppe, die für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist – Lösung zeigt auch vorbildlichen Umgang der Arbeitnehmerseite mit Verantwortung in schwierigsten Zeiten


Klagenfurt (LPD). „Die heute erzielte kollektivvertragliche Einigung im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich zeigt, wie vorbildlich die Verhandler mit Verantwortung umgehen: Als Gesundheits- und Sozialreferentin danke ich allen Beteiligten für das zukunftsfähige Lösungspaket“, äußert sich die Kärntner Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner in einer ersten Reaktion zur SWÖ-Einigung. „Die für drei Jahre ausverhandelte Einigung widerspiegelt die Wertschätzung gegenüber einer Berufsgruppe, die für unsere Gesellschaft schlichtweg unverzichtbar ist“, betont Prettner.

Die rückwirkend ab 1. Feber 2020 gültige Gehaltserhöhung von 2,7 Prozent bedeutet in Kärnten für das laufende Jahr Mehrkosten von rund 4,5 Millionen Euro. Betroffen davon sind in unserem Bundesland 6.845 Mitarbeiter, davon knapp 3.400 Vollzeitäquivalente alleine im Pflegebereich. „Ich bin froh, dass die Jahre 2021 und 2022 gleich mitverhandelt wurden. So hat man erstmalig die Möglichkeit, längerfristig zu kalkulieren – und das ist gut so“, meint Prettner.

Bekanntlich wurde für 2021 eine Gehaltserhöhung von 0,6 Prozent über der Inflationsrate fixiert. Vor allem den Arbeitnehmervertretern dankt die Referentin für deren Bereitschaft, einer stufenweisen Arbeitszeitverkürzung ab 2022 zugestimmt zu haben. Für die rund 70 Prozent Teilzeitbeschäftigten wird die ab 1. Jänner 2022 gültige 37-Stunden-Woche (statt bisher 38 Stunden) eine Gehaltserhöhung von weiteren 2,7 Prozent bedeuten. Prettner bezeichnet das Gesamtpaket als „ambitioniert, aber jedenfalls notwendig und wertschätzend.“


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Rauber