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Coronavirus 140: Sportstrukturen erhalten, erbrachte Leistungen abdecken und Prioritäten setzen

02.04.2020
Sportreferent LH Kaiser, Landessportdirektor Arthofer: Entstandene finanzielle Schäden werden mittels Datenblatt erhoben - Gemeinsame Vorgehensweise mit Dachverbänden wird angestrebt


Klagenfurt (LPD). Die notwendigen stringenten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben auch das öffentliche Sportleben in Mitleidenschaft gezogen. Sportreferent LH Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer sind daher seit Inkrafttretens des Maßnahmengesetzes durch die Bundesregierung - das zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 beschlossen wurde und auch die Schließung aller Sportstätten, inklusive Betretungsverbot beinhaltet - im regen Austausch, um die Strukturen in Kärnten so gut es geht aufrecht zu erhalten. Zur Unterstützung dieser Intention gab es auch ein Gespräch mit Hans Niessl, dem Präsidenten der Österreichischen Bundes-Sportorganisation.

„Wir lassen niemanden in dieser für uns alle sehr fordernden und schweren Zeit zurück. Es ist uns wichtig, die Kärntner Sportfamilie so gut es geht zu unterstützen. Dabei gilt folgende strategische Reihung: Aufrechterhaltung der Gesundheit und Pflege, Existenzsicherung und Strukturerhaltung“, so Kaiser, der sich nach mehreren bereits erfolgten Videokonferenzen gemeinsam mit Landessportdirektor Arthofer einen Überblick über den Bedarf zur finanziellen Unterstützung in der Kärntner Sportlandschaft gemacht hat. Neben den vielen Breitensportvereinen gibt es in Kärnten jedoch auch professionell betriebene Sportinfrastrukturen, die von den Einschränkungen durch COVID-19 besonders hart getroffen sind. Für Arthofer ist es wichtig, die Strukturen so gut es geht zu erhalten und bereits erbrachte Leistungen abzudecken.

„Einige Großveranstaltungen, deren Vorbereitungen sehr kostenintensiv waren, mussten bereits verschoben beziehungsweise abgesagt werden. Vorbehaltlich der versprochenen finanziellen Mittel durch den Bund, werden wir hier so gut es geht unterstützen“, so Arthofer. Sportminister Werner Kogler hat bekanntlich angekündigt, dem österreichischen Sport einen 100 Millionen Euro schweren Härtefonds zur Verfügung zu stellen.

Sportvereine haben die Möglichkeit, über die Abteilung Sportkoordination des Landes Kärnten mittels eines Datenblattes ihren entstandenen Schaden geltend zu machen. „In den nächsten Tagen werden wir zu den Geschäftsführern der drei Sportdachverbände Kontakt aufnehmen. Es ist unser Ansinnen, sie bei der Abgeltung der finanziellen Schäden miteinzubinden“, berichtet Arthofer.

„Kärnten hat eine sehr große Sportfamilie mit einer hervorragenden Infrastruktur. Wir werden alles dafür tun, dass auf Dauer niemand existenziellen Schaden durch die notwendigen Einschränkungsmaßnahmen den Coronavirus betreffend davonträgt. Nicht der Spitzensport und auch nicht der Breitensport“, betont Kaiser.

(I N F O: www.sport.ktn.gv.at)


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Germann/Sternig
Fotohinweis: Büro LH Kaiser