Presseaussendungen

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Regierungssitzung 3: Klimabündnis Kärnten Jahresbericht 2019

07.04.2020
LR.in Schaar: Klimabündnis Kärnten als wichtiger Partner – Über 30 Jahre im Zeichen des Klimaschutzes


Klagenfurt (LPD). Der Jahresbericht des Klimabündnis Kärnten für das Jahr 2019 wurde heute, Dienstag, in der Regierungssitzung beschlossen und an den Landtag weitergeleitet. „Ich möchte mich aufrichtig für die fortwährende und zukunftsweisende Arbeit des Klimabündnis Kärnten in punkto Klimaschutz und Bewusstseinsbildung in unserem Bundesland bedanken. Gemeinsam mit den Programmen E5, KEM und KLAR werden dadurch mittlerweile 95 % der Kärntner Bevölkerung erreicht. Zudem beträgt der erneuerbare Gesamtanteil in Kärnten bereits weit über 50 %“, bekräftigt Klimaschutzreferentin Sara Schaar.

Das Klimabündnis Österreich arbeitet – ausgehend von Kärnten - seit nun mehr 30 Jahren an lokalen Lösungswegen für das globale Problem des Klimawandels. Es ist somit die älteste aktive Klimaschutzinitiative Europas und das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Österreichs. „Wer achtlos zu viel CO2 freisetzt, gefährdet das Leben unserer Enkel. Das Klimabündnis ist seit 30 Jahren ein Wegweiser, der uns aus der Sackgasse der fossilen Brennstoffe führen will“, betont Klimaexperte und Regionalstellenleiter Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten.

Kärnten hat in punkto Klimapolitik besondere Relevanz. Nicht nur, dass 1985 eine der historisch bedeutsamsten Klimakonferenzen der WMO in Villach stattfand, auch die erste österreichische Koordinationsstelle für das Klimabündnis war bis 1995 in Villach ansässig. Aktuell sind 59 Gemeinden, 49 Betriebe, 12 Schulen und Bildungseinrichtungen wie etwa Kindergärten sowie das Land Kärnten und die Diözese Gurk Partner bzw. Mitglieder im Klimabündnis. In den letzten 30 Jahren wurden alljährlich im Schnitt 200 klimarelevante Veranstaltungen durchgeführt, allein 2019 fanden in Summe mehr als 320 Veranstaltungen statt. „Das Klimabündnis Kärnten trägt in vielfältiger Weise dazu bei, Bewusstsein und Öffentlichkeit für den Klimaschutz in unserem Bundesland zu schaffen. Der Klimawandel und seine Folgen dürfen auch in Zeiten von Corona nicht vergessen werden“, schließt Schaar.


Rückfragehinweis: Büro LR.in Schaar
Redaktion: Plimon/Stirn