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Coronavirus 169: Endlich Klarheit für Maturanten

08.04.2020
LH Kaiser zu Maturaregelung des Bundes: Vernünftiger Kompromiss - Jetzt geht’s darum, Maturanten Sicherheit zu vermitteln und positiven Abschluss zu ermöglichen


Klagenfurt (LPD). Als „angesichts der enormen und völlig neuen Herausforderungen für Schüler und Schulen vernünftigen Kompromiss“ bezeichnet Kärntens Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser die heute von Bildungsminister Heinz Faßmann gemeinsam mit Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike präsentierten neuen „Stundenplan“ für das weitere Schuljahr.

„Es ist gut und wichtig, dass bei allen Maßnahmen der Gesundheit von Schülern und Pädagogen oberste Priorität eingeräumt wird. Insofern ist die gefundene Lösung ein Balanceakt, der den Schülerinnen und Schülern und besonders den Maturantinnen und Maturanten unter schwierigen Bedingungen einen weitestgehend fairen Abschluss ermöglicht. Jedenfalls ist bereits der Umgang mit der Situation ein erfolgreicher Beweis ihrer Reife“, so Kaiser. Freilich werde man sich erst am Ende des Tages, bei der endgültigen Notenvergabe, ein abschließendes Urteil bilden können.

Wichtig sei, dass nun vor allem die Maturantinnen und Maturanten endlich Gewissheit über den Fahrplan der nächsten Wochen haben. „Jetzt heißt es, sie seitens der Pädagoginnen und Pädagogen gewissenhaft auf die Reifeprüfung vorzubereiten, ihnen Sicherheit zu vermitteln und so einen positiven Abschluss zu ermöglichen. Das gilt sowohl für den AHS- als auch für den BMHS-Bereich.

Wie konkret es für die Schülerinnen und Schüler in Kärnten nach den Ostern weitergehen wird, welche Unterstützungsmaßnahmen es für sie geben wird, wird Bildungsreferent Kaiser am Freitag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bildungsdirektor Robert Klinglmair bekannt geben.



Rückfragehinweis: LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Robitsch

Fotohinweis: Shutterstock