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Coronavirus 187: Kärnten begrüßt schrittweise Öffnung der Sportstätten

15.04.2020
LH Kaiser, Landessportdirektor Arthofer: Einbindung der Dach- und Fachverbände soll für geordnete Abläufe sorgen – Appell zur Ausschüttung des geplanten Hilfsfonds, Vollziehung soll über Länder, gemeinsam mit Dach- und Fachverbänden, Städten und Gemeinden erfolgen


Klagenfurt (LPD). Kärntens Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser zeigte sich heute, Mittwoch, nach der Pressekonferenz von Sportminister Werner Kogler über die Zukunft des Sports erfreut: „Damit tritt ein erster Schritt zur Normalität und Planungssicherheit für einen Teil der Kärntner Spitzensportler ein.“ Gemeinsam mit Landessportdirektor Arno Arthofer werden sofort Vorkehrungen getroffen, damit ab Montag, den 20. April, erste Umsetzungsmaßnahmen im gewohnten Trainingsumfeld im Olympiazentrum Kärnten im Klagenfurter Sportpark wieder möglich sind.

Wie Kogler berichtete, werden im Leistungs- und Breitensport in der ersten Phase Outdoor-Sportstätten wie u. a. Leichtathletik, Tennis, Golf, etc. ab 1. Mai öffnen. Von Seiten der Verantwortlichen des Kärntner Sports wird begrüßt, dass dabei die jeweiligen Dach- und Fachverbände mit eingebunden werden und dafür Sorge tragen, dass sportartenspezifisch die strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften nach Vorgabe des Bundes auch eingehalten werden.

Wie von Seiten des Bundesministeriums für Sport angekündigt, ist ein Hilfsfonds für jene Vereine in Aussicht gestellt, die durch die Corona-Pandemie einen großen finanziellen Schaden erlitten haben. Um den Geschädigten so rasch wie möglich helfen zu können, ergeht der Appell, die Vollziehung der finanziellen Abwicklung über die Bundesländer ablaufen zu lassen, da diese, laut österreichischer Verfassung, auch zuständig für den Sport im Land sind. „Gemeinsam in enger Koordination mit den Dach- und Fachverbänden, den Städten und Gemeinden können wir hier für eine rasche, unbürokratische Hilfe und ein einheitliches Vorgehen sorgen. Durch die Nähe zu den Vereinen wissen wir gemeinsam über den jeweiligen Bedarf am besten Bescheid“, ist Arthofer überzeugt.

„Der erste Schritt zurück zur Normalität im Sport im Land ist damit getan. Ich appelliere jedoch an die Vernunft der Sportlerinnen und Sportler, nicht zu glauben, dass ab 20. April alles wieder in normalen Abläufen stattfinden wird. Die Sicherheitsvorkehrungen stehen bei der sportlichen Ausübung an oberster Stelle. Nur so und alle gemeinsam können wir die derzeit positive Entwicklung weiterführen“, so Kaiser. Arthofer hofft auf einen baldigen zweiten Schritt zur Verbesserung der Trainingsmöglichkeiten aller Sportlerinnen und Sportler: „Viele sind darauf angewiesen ihre disziplinspezifischen Technikeinheiten zu trainieren, um ihre Konkurrenzfähigkeit aufrechterhalten zu können, wie zum Beispiel u.a. die Schwimmer, Ruderer, Kanuten.“



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Germann/Böhm