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Regierungssitzung 4, Coronavirus 197: Reha-Zentren werden intelligent und mit Spitälern akkordiert hochfahren

21.04.2020
LHStv.in Beate Prettner informiert über schrittweises Hochfahren von notwendigen Reha-Bereichen – Anträge für 500-Euro-Bonus für 24-Stunden-Betreuungskräfte ab sofort online


Klagenfurt (LPD). Am 2. April haben sich die zuständigen Referenten der Bundesländer mit Minister Rudolf Anschober in einer Videokonferenz auf einen bundeseinheitlich ausbezahlten 500-Euro-Bonus für 24-Stunden-Betreuer geeinigt. „Eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise war uns hier sehr wichtig. Ich bin froh, dass wir diese Frage sehr zügig klären konnten“, betonte heute, Dienstag, in der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Nicht einig wurde man sich bezüglich einer bundesweiten Auszahlungsmodalität – „daher erarbeitet jedes Bundesland einen eigenen Auszahlungsmodus. Den für Kärnten praktizierten Modus habe ich in der heutigen Regierungssitzung vorgestellt, wir haben versucht, den Vorgang so sicher und so unkompliziert wie möglich zu machen", so Prettner.

Konkret ist ab sofort das Antragsformular auf der Homepage des Landes online: https://www.ktn.gv.at/Themen-AZ/Details?thema=131&subthema=139&detail=588. Ausbezahlt werden die 500 Euro an den zu Betreuenden. Dieser verpflichtet sich, das Geld umgehend an die Betreuungsperson weiterzugeben. Diese bestätigt mit Unterschrift den Erhalt der 500 Euro. "Diese Bestätigung ist ebenfalls auf der Homepage des Landes erhältlich“, erklärt Prettner. Der Bonus wird einmalig pro Betreuungskraft ausbezahlt und gilt theoretisch bis längstens Ende des Jahres.

Die Gesundheitsreferentin informierte über ihren Vorschlag in der Gesundheitskonferenz, die Reha-Zentren analog zum schrittweisen Hochfahren der Krankenanstalten wieder in die Gänge zu bringen: „Gefragt ist ein intelligentes und mit den Spitälern akkordiertes Hochfahren von notwendigen Reha-Bereichen“, betonte Prettner. Konkret sind in den ersten Schritten vier Bereiche angedacht: der onkologische, der kardiologische, der orthopädische und der psychotherapeutische Bereich. „Dabei handelt es sich um jene Leistungserbringungen, die de facto eine Behandlungsfortsetzung der Spitalspatienten bedeuten“, sagt Prettner.


Rückfragehinweis: Landespressedienst Gerd Kurath
Redaktion: Grabner/Robitsch

Fotohinweis: Fotolia/Kzenon