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Coronavirus 201: Land koordiniert schrittweises Hochfahren

22.04.2020
Koordinationssitzung Land Kärnten – schrittweises Hochfahren gepaart mit maximaler Sicherheit – Grenzübergang Grablach von 5 bis 23 geöffnet – es gelten nach wie vor die Ein- und Ausreisebestimmungen


Klagenfurt (LPD). In der Koordinationssitzung des Landes wurde heute, Mittwoch, konkret über das schrittweise Hochfahren im Land und der Landesverwaltung diskutiert. Konkret geht es darum, bei allen Schritten und Maßnahmen eine zweite Ausbreitungswelle des Coronavirus zu verhindern und trotzdem Normalität zu schaffen.
LH Peter Kaiser betont: „Der Weg zur Normalität muss begleitet sein von maximaler Sicherheit und raschem Handeln. Daher wird die Polizei den Behörden beim Contact Tracing zur Hand gehen, um eventuelle Ausbreitungsherde zu verhindern und mögliche neue Krankheitsfälle sofort zu lokalisieren und mit den notwendigen Schritten die Ansteckung zu verhindern.“ Dies erfolge wie zu Beginn der Ausbreitung des Corona-Virus, aber jetzt mit dem klaren Ziel, eine neue Ausbreitungswelle zu verhindern.

Ein weiterer Punkt sei in diesem Zusammenhang die Information an die Rettungskräfte. „Auch hier gilt: schnell sein, sicher sein und handeln können. Daher liegt jetzt auch die datenschutzrechtlich gesicherte Vereinbarung unterschriftsreif am Tisch, sodass Rettungskräfte in Zukunft über Coronafälle informiert werden. Dies erfolgt über die Leitstelle mittels Adressen“, erklärt Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner nach der Koordinationssitzung. Auch die schrittweise Rückkehr zur gewohnten Betreuung in den Behindertentagesstätten werde nun laut Prettner vorbereitet. „Auch hier gelten strenge Schutzmaßnahmen, um Mitarbeiter, zu Betreuende und ihre Familien zu schützen und um eine erneute Ausbreitung des Virus zu verhindern“, so Prettner.

Auch das Hochfahren der Landesverwaltung mit 15. Mai, analog zum Bund, werde nun laut Kaiser vorbereitet, damit Verfahren rasch abgewickelt werden können, Entscheidungen getroffen und beispielsweise Förderabwicklungen schnellst möglich erfolgen können und trotzdem Sicherheit für alle herrscht. „Man muss im Auge haben, das rund 1 Million Mitarbeiter in Österreich und rund 3.600 in Kärnten in der Kärntner Landesverwaltung. Eine Million Menschen mehr auf den Straßen bedeutet auch Sicherheitsmaßnahmen, um ein erneutes Aufflackern des Virus zu verhindern“, weist Kaiser hin.

Kaiser konnte heute auch berichten, dass der Grenzübergang Grablach wieder von 5 bis 23 Uhr geöffnet ist, zugleich betonte Kaiser aber auch, dass nach wie vor die Ein- und Ausreisebestimmungen gelten.


Rückfragehinweis: Landespressedienst Gerd Kurath
Redaktion: Gerlind Robitsch