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Coronavirus 204: Etappenplan Bildungswesen schafft Perspektive

24.04.2020
LH Kaiser begrüßt etappenweise Rückkehr zu einem möglichen Schulalltag – weniger Dichte, weniger soziale Kontakte – Kaiser verlängert eingeschränkten Betrieb in Kinderbetreuungseinrichtungen bis 15. Mai


Klagenfurt (LPD). Bildungsreferent LH Peter Kaiser begrüßt den heute präsentierten Etappenplan des Bildungsministeriums, mit dessen Hilfe eine Rückkehr zu einem Schulalltag eingeleitet wird, der zwar bei weitem nicht dem gewohnten Alltag entspricht, aber zumindest Eltern, Schülern und Pädagogen Klarheit, Planbarkeit und Sicherheit bringt. „Die Etappen und der Schichtbetrieb haben das Ziel, die Vielzahl der Schülerinnen und Schüler vom Öffi bis hin zu den Bildungseinrichtungen auszudünnen, um die sozialen Kontakte zu reduzieren. Jeder Schritt Richtung Normalität passiert unter dem klaren Ziel, eine zweiten Corona-Welle zu verhindern“, betont Kaiser.

Auch Kärnten werde entsprechend dem Etappenplan seine Schulinfrastruktur hochfahren und die Rahmenbedingungen bezüglich Schichtbetrieb, Hygiene- und Schutzmaßnahmen entsprechend herstellen. Ersten Etappe ab 4. Mai: Alle Maturaklassen, alle Abschlussklassen der BMS und BMHS und alle Lehr-Abschlussklassen in den Berufsschulen kehren in die Schulen zurück. In der zweiten Phase kehren ab dem 18. Mai alle Schülerinnen und Schüler der Volksschulen, Neuen Mittelschulen, Allgemein Bildenden Höheren Schulen, der Sonderschulen und der Deutschförderklassen, in den Unterricht zurück. In der dritten Etappe am 3. Juni geht es auch für alle anderen Schüler der AHS Oberstufe, BMS, BMHS, Berufsschulen sowie der Polytechnischen Schulen wieder zurück in die Klassen.

Schüler, die im Zuge des Schichtbetriebes keinen Unterricht haben und deren Betreuung zu Hause auch nicht gegeben ist, können, wie schon bisher, die Betreuung in der Schule in Anspruch nehmen.

Jedenfalls verlängert habe er, Kaiser, heute die Verordnung für einen eingeschränkten Betrieb in den Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen sowie in den Kindertagesstätten. Der eingeschränkte Betrieb, der bis 24. April gegolten hat, solle mit der heute erlassenen Verordnung laut Kaiser bis 15. Mai sichergestellt sein, damit Kinder, die nicht zu Hause betreut werden können, versorgt sind. „Wir stellen damit sicher, dass alle Kinder betreut sind, unabhängig von der Art der beruflichen Tätigkeit ihrer Eltern, ob die Arbeit im Home Office verrichtet wird, oder ob eine Betreuung zu Hause möglich ist, oder nicht“, erläutert Kaiser.


Rückfragehinweis: Landespressedienst Gerd Kurath
Redaktion: Gerlind Robitsch

Fotohinweis: Shutterstock