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Coronavirus 216 - Rekorde bei Zugriffen auf Infokanäle des Landes

01.05.2020
LH Kaiser: In der Corona-Kommunikationsstrategie ist eine umfassende und transparente Information unerlässlich – Laut LPD-Leiter Kurath sprechen Zugriffszahlen für sich – Kommende Woche wird das neue kärnten.magazin verteilt


Klagenfurt (LPD). Gesicherte Informationen durch öffentliche Einrichtungen wie das Land Kärnten gewinnen in Zeiten der Corona-Krise bei den Menschen besonderen Wert. Das machen auch die Zahlen der Zugriffe auf die Kommunikationskanäle des Landes deutlich. Neue Informationsschienen wurden vom Landespressedienst eingerichtet, hunderte Anfragen von Journalisten und Bürgern direkt beantwortet. Ein wichtiger Punkt der Corona-Kommunikationsstrategie ist das kärnten.magazin, das an jeden Kärntner Haushalt zugestellt wird.
„Die Zeit der Ausgangsbeschränkungen aber auch jene, die jetzt folgt, in der unser Land schrittweise wieder hochgefahren wird, erfordert transparente, umfassende und gesicherte Kommunikation mit der Bevölkerung“, sagt Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Freitag, und dankt allen in dieser Informations- und Kommunikationskette so professionell und engagiert tätigen Menschen, Medien, Organisationen und Institutionen für die gute Zusammenarbeit.

Die aktuellen Nutzer- und Zugriffszahlen auf den Kommunikationskanälen des Landes gibt der Leiter des Landespressedienstes, Gerd Kurath, bekannt. Die Homepage des Landes www.ktn.gv.at wurde von 1. März bis heute rund 1.242.768 Mal aufgerufen, allein im April waren es rund 510.700 Zugriffe. Das sind mehr als doppelt so viele als noch im Vergleichszeitraum 2019. Hinzu kommt noch die zu Corona eingerichtete Themenschwerpunktseite. Sie wurde seit 1. April mehr als 26.450 Mal angeklickt. Mit den Zugriffszahlen von März (rd. 53.000) sind das rund 87.793 Klicks auf diesen Schwerpunkt, auf dem wichtige Punkte auch auf Slowenisch, Italienisch und Englisch abrufbar sind.

„Bei kärnten.tv schnellte die Zahl im März und April auf 41.853 Nutzer – auch hier konnte die Zahl zum Vergleichszeitraum 2019 (rd. 22.000 Nutzer) fast verdoppelt werden. 256.781 Mal wurde die Website in dieser Zeit aufgerufen. Im März und April des vergangenen Jahres waren es noch rund 101.000. Auf Facebook hat das Land Kärnten rund 11.250 Abonnenten, allein im April sind 860 User dazugekommen. Mit Beiträgen konnten teilweise bis zu 60.000 Personen erreicht werden. Rund 321.900 Minuten Videos und Liveübertragungen haben sich die User in den vergangenen zwei Monaten über Facebook angeschaut.

Weiters wird über Plakate und Inserate sowie einen News-Flash auf www.ktn.gv.at informiert. Zu Corona hat der Landespressedienst bisher über 210 Presseaussendungen gemacht (mit dem Durchnummerieren wurde erst am 24. Feber begonnen). Pressekonferenzen aus der Landesregierung werden mit Gebärdendolmetsch in Kooperation mit dem ORF Kärnten und der APA live im Internet übertragen. Journalisten haben dabei die Möglichkeit, Fragen via E-Mail, Skype oder WhatsApp zu stellen. Zudem werden für Medienvertreter und die Landtagsparteien regelmäßige Skype- bzw. Telefonkonferenzen als zusätzliche Informationsschiene abgehalten.

Das kärnten.magazin wird mit einer Auflage von 298.000 Stück gedruckt und geht Ende kommender Woche an alle Kärntner Haushalte. Darin zu finden ist nicht nur der Status Quo rund um das Thema Coronavirus, sondern vor allem umfassende und top-aktuelle Informationen dazu, was uns in den kommenden Wochen und Monaten erwartet. „Von der Pflege über die Wirtschaft bis hin zum Arbeitsmarkt – wir haben mit den Experten gesprochen um die Kärntnerinnen und Kärntner auf dem Laufenden zu halten. Gleichzeitig wird mit der Produktion ein wichtiger Impuls in der heimischen Wirtschaft gesetzt. Der Großteil der Produktion kann auch in Zusammenarbeit der Mitarbeiter des LPD mit heimischen Kreativen, dem Druckland Kärnten und der Post hier im Land erfolgen“, freut sich Kurath über die Umsetzung dieses Projektes in Krisenzeiten.

Weitere Informationen unter www.ktn.gv.at; https://kaernten.tv; www.facebook.com/landkaernten


Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: Fotolia