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Regierungssitzung 7 - Investitionen in den Mobilitätsknoten Finkenstein werden vorgezogen

19.05.2020
LR Schuschnig: Vorgezogene Investitionen in Infrastruktur sind wichtiger Impulsgeber für heimische Bauwirtschaft - 500.000 Euro Projekt schafft regionale Wertschöpfung - Investitionen in Infrastruktur schaffen nachhaltige Werte in der Krise - Bundesmittel nach Kärnten geholt


Klagenfurt (LPD). „Bauinvestitionen vorzuziehen ist besonders jetzt entscheidend, um die negativen ökonomischen Auswirkungen von COVID-19 abzufedern und die Konjunktur positiv zu beleben. Daher ziehen wir eine weitere Infrastruktur-Investition von einer halben Million Euro vor und setzen damit einen wichtigen Impuls für die arbeitsplatzintensive Baubranche“, so der Wirtschafts- und Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig heute, Dienstag, anlässlich der Regierungssitzung. Berichtet wurde dort über die vorgezogene Infrastrukturmaßnahme in Finkenstein aus dem Kärnten Paket idH. von rd. 550.000 Euro. „Wir investieren damit nicht nur eine halbe Million Euro in moderne Infrastruktur, sondern stärken gleichzeitig die heimische Wirtschaft, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und attraktivieren den Öffentlichen Verkehr.“

Mit den Mitteln wird heuer die Bahnhaltestelle Finkenstein nahverkehrstauglich modernisiert und ein barrierefreier Fußgängerzugang auf der B85 – Rosentaler Straße errichtet. Bis Ende 2020 sollen die Hauptarbeiten der zwei Infrastrukturprojekte in der Gemeinde Finkenstein und in der Ortschaft Ledenitzen abgeschlossen sein. Die Gesamtinvestitionssumme von rund 550.000 Euro werden dabei gemeinsam vom Land Kärnten, der ÖBB und der Gemeinde getragen. „Damit wird die Grundlage geschaffen, dass Finkenstein zu einem modernen Mobilitätsknoten wird“, erläutert Schuschnig.

Im Detail erfolge bei der Modernisierung der Haltestelle Finkenstein eine Bahnsteigverlängerung bzw. Errichtung eines Randbahnsteiges mit einer Länge von 160m. Zusätzlich werde die Bahnsteigkante erhöht, um einen barrierefreien Zu- und Ausstieg zu ermöglichen. Ebenso wird eine neue Beleuchtung und Beschallung gemäß der bestehenden Richtlinien im entsprechenden Design errichtet. „Wir haben es geschafft, über 80 Prozent der Kosten an Bundesmittel nach Kärnten zu holen“, freut sich Schuschnig. Der Baustart erfolgt mit 28. September und soll mit 11. Dezember – rechtzeitig zum Fahrplanwechsel – abgeschlossen sein.

Ebenso Teil des Paketes ist die Errichtung eines barrierefreien Gehweges zur Bushaltestelle an der B85 – Rosentaler Straße. Aufgrund der erhöhten Frequenz von Fußgängern entlang der B85 brauche es mehr Sicherheit, denn „künftig wollen wir den Bahnhof Ledenitzen zu einem kleinen und modernen Mobilitätsknoten etablieren und das Verkehrsangebot für die Siedlungsgebiete nachhaltig verbessern. Mit dem neuen barrierefreien Gehweg und der Erschließung der Bushaltestelle schaffen wir dafür rechtzeitig die Voraussetzungen für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer“, so Schuschnig. Errichtet werde daher ein barrierefreier Gehweg inklusive Erschließung der Bushaltestelle. „Die Schülerinnen und Schüler und die vielen Berufspendler werden davon besonders profitieren“, berichtet Schuschnig. Die Gesamtkosten dafür betragen rd. 163.000 Euro und werden zu gleichen Teilen vom Land Kärnten, der ÖBB und der Gemeinde getragen. Die Fertigstellung soll bis 31. Dezember 2020 erfolgen.


Rückfragehinweis: Büro LR Schuschnig
Redaktion: Hetzel/Stirn