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Coronavirus 253: LH Kaiser fordert Klarheit und Unterstützung für Kulturschaffende

19.05.2020
Videokonferenz der Kulturreferenten mit Vizekanzler Kogler und Gesundheitsminister Anschober - Kultursicherheitskonzepte sollen von Ländern nach Richtlinien des Bundes ausgearbeitet werden


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen der heutigen Videokonferenz der Kulturreferenten aller Bundesländer mit Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler sowie Gesundheitsminister Rudolf Anschober wurde der zeitliche Fahrplan für Veranstaltungen ebenso thematisiert wie die rasche finanzielle Hilfe für Kulturvereine durch den geplanten 700 Millionen Euro Fonds des Bundes.

Landeshauptmann Kulturreferent Peter Kaiser forderte in seiner Wortmeldung Klarheit und eine rasche Unterstützung für alle Kulturschaffenden. Von seiner Seite wurden vier Punkte explizit hervorgehoben. „Wichtig für alle Kulturschaffenden und Ensembles ist neben der raschen finanziellen Hilfe auch die Planbarkeit für den Herbst“, betonte der Landeshauptmann. Gerade bei Kulturveranstaltungen, aus denen ja keine großen Cluster an Infizierten hervorgegangen seien, könne man mit Hausverstand und ausgearbeiteten Konzepten eine Publikumsauslastung von 50 Prozent erreichen. Die Sicherheitskonzepte, auf Basis der Richtlinien des Bundes, sollten dabei von den Sicherheitsbehörden in den Ländern bzw. in den Städten und Gemeinden ausgearbeitet werden, schlug Kaiser vor.

Bei einem positiven Corona-Fall bei einem Ensemble- oder Orchestermitglied seien Testung, Contact-Tracing und möglichweise notwendige Quarantäne der Betroffenen Person so schnell wie möglich durchzuführen.

Zur Kenntnis genommen von allen Kulturreferenten wurde die stufenweise Öffnung für Indoor- und Outdoor-Kulturveranstaltungen bis August. Jede Veranstaltung wird einen eigenen Corona Verantwortlichen benötigen. Anschober teilte mit, dass ab 29 Mai 100 Personen daran teilnehmen können. Ab 1. Juli wird die Besucherzahl auf 250 erhöht bzw. werden die ersten Kinos geöffnet. Ab 1. August sollen 500 bis maximal 1.000 Personen, bei Vorliegen eines speziellen Sicherheitskonzeptes, erlaubt werden. Dies Öffnungen gelten nur für Veranstaltungen mit Sitzplätzen die einen Mindestabstand von einem Meter haben müssen.



Rückfragehinweis: Landespressedienst, Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger

Fotohinweis: LPD Kärnten