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Coronavirus 276: Hoher Besuch am Grenzübergang Karawankentunnel

05.06.2020
LH Kaiser und BM Tanner bei Milizsoldaten im Assistenzeinsatz – Großes Lob der Ministerin für ausgezeichnete Kooperation aller Organisationen und Institutionen in Kärnten


Klagenfurt (LPD). Das Bundesheer ist während der Coronavirus-Epidemie im Einsatz, um Polizei und Gesundheitsbehörden an den Grenzen zu unterstützen. So stehen auch Milizsoldaten des Jägerbataillons Kärnten im Assistenzeinsatz am Grenzübergang Karawankentunnel, wo sie heute, Freitag, von der Bundesministerin für Landesverteidigung, Klaudia Tanner, und Landeshauptmann Peter Kaiser besucht wurden.

„Ich freue mich, dass die Bundesministerin an diese sehr exponierte Stelle hier an der Grenzkontrollstelle Karawankentunnel zu einem Lokalaugenschein bei den sehr motivierten Soldatinnen und Soldaten gekommen ist“, sagte der Landeshauptmann. Kärnten habe mit seinen Grenzen zu Slowenien und Italien große Verantwortung für ganz Österreich und habe wie immer unter Beweis gestellt, wie großartig die Zusammenarbeit aller Organisationen funktioniere. „Alle im Einsatz Stehenden sind bereit ihre Kräfte, ihre Erfahrung und ihre Zeit für die Republik und ihre Menschen einzusetzen, damit ein geordneter Übergang aus einer sehr schwierigen Zeit stattfindet“, betonte Kaiser.

Viele Krisen seien ohne das Bundesheer nicht bewältigbar und die vielfache Aufgabenstellung verlange demgemäß nach einer entsprechenden Ausstattung mit Material und Personal. „Das Bundesheer ist eine Herzensangelegenheit der Österreicherinnen und Österreicher und hat einen sehr hohen Stellenwert“, so der Landeshauptmann. Er hob den positiven Dialog mit BM Tanner seit dem ersten Tag ihres Amtsantritts hervor: „Diesen werden wir fortsetzen im Sinne der Schlagkraft, Einsatzfreude und Sicherheit des Österreichischen Bundesheeres.“

„Es war mir wichtig, hier an diese neuralgische Stelle in einer so herausfordernden Zeit zu einem Lokalaugenschein bei den im Assistenzeinsatz stehenden Milizsoldaten zu kommen, um die Lage nach der Grenzöffnung neu zu bewerten“, betonte Tanner. Ein großes Dankeschön und sehr viel Lob gab es für Kärnten: „Ich habe selten ein Bundesland erlebt, wo es so ein enges und gut funktionierendes Ineinandergreifen aller Organisationen und Institutionen gibt wie in Kärnten.“ Die Ministerin kündigte an, dass in nächster Zeit viele Bauvorhaben in Kärnten realisiert würden. „Dafür werden 2,9 Millionen Euro investiert, denn Sicherheit kann es nicht zum Nulltarif geben.“

Berichtet hat die Ministerin, dass nach der Grenzöffnung gestern die Entscheidung gefallen sei, dass sechs Kompanien abgezogen worden seien und sieben weiterhin im sicherheitspolizeilichen Einsatz verbleiben.

Unter den Anwesenden waren auch Bernd Riepan, Bezirkshauptmann Villach-Land, und der Militärkommandant von Kärnten, Brigadier Walter Gitschthaler.

Derzeit unterstützen rund 250 Soldatinnen und Soldaten die Behörden und Organisationen im Grenzmanagement in Kärnten. Die Soldaten erfüllen Aufträge der Gesundheitsbehörde zur Eindämmung des Coronavirus aber auch Aufträge der Landespolizeidirektion zur Verhinderung von illegaler Migration.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: LPD Kärnten/Peter Just