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Coronavirus 280: In Kärnten werden alle Patienten sicher und bestens versorgt

10.06.2020
LHStv.in Beate Prettner stellt klar: In den Kärntner Krankenanstalten finden alle notwendigen Operationen und Termine statt – Kein Patient bleibt unbetreut


Klagenfurt (LPD). „Kein Kärntner muss sich Sorgen machen, dass er eine notwendige spitalsärztliche Behandlung nicht erhält. Daran ändern auch anderslautende und Panik machende Vermutungen nichts“, stellte heute, Mittwoch, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner klar. Und sie betonte: „Auch während der Coronakrise hat die Regelung unmissverständlich gelautet: Es sind alle Patienten zu versorgen. Ausschließlich aufschiebbare Behandlungen sind zu verlegen.“

Die diesbezüglichen Entscheidungen waren von den Ärzten zu treffen – „ich gehe davon aus, dass man beim Abwägen sehr sorgfältig vorgegangen ist. In den Kärntner Krankenanstalten sind hochkompetente Ärzte tätig, die sicher keinen Patienten, der eine Behandlung dringend benötigt, zurückweisen würden. Verschoben wurden ausschließlich OPs, die tatsächlich verschoben werden konnten“, sagte Prettner.

Prettner appellierte auch an das Verständnis der Bevölkerung: „Operationen wurden nicht aus Jux und Tollerei aufgeschoben, sondern um Kapazitäten zu schaffen für schwere Coronafälle. Zum damaligen Zeitpunkt konnte niemand – auch kein Experte sagen – wie sich die Situation entwickeln würde. Wir mussten daher für den schlimmsten Fall vorbereitet sein.


Prettner versicherte, dass „unsere Ärzteteams alles tun, was sie können, um alle Termine und alle OPs zeitnah nachzuholen. Es wurden und werden auch Sondertermine eingeschoben. Außerdem haben wir das tagesklinische Angebot forciert.“

Univ.-Prof. Jörg R. Weber, Corona-Koordinator für Kärnten, erklärte: „In Teilbereichen ist bereits wieder eine Vollauslastung erreicht. Wir arbeiten mit Nachdruck daran, das geplante OP-Programm möglichst zügig abzuarbeiten. Derzeit sind bereits wieder rund 90 Prozent der Betten belegt.“ Davon unberührt sei selbstverständlich die Akutversorgung, die in allen Bereichen uneingeschränkt gewährleistet war und ist.

„Jedenfalls würden die Behandlungstermine so gelegt, dass es keine Wartezeiten in den Krankenanstalten gibt und man alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten kann“, erklärten Weber und die Gesundheitsreferentin. „Ich bitte um Geduld! Und ich danke für das Verständnis der Betroffenen“, so Prettner.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner, Landespressedienst
Redaktion: Grabner/Zeitlinger