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Coronavirus 282: Masken-Pflicht entfällt auch in der Landesverwaltung

15.06.2020
Landeshauptmann Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv. Prettner appellieren an Eigenverantwortung. Vorsicht, Rücksicht und Abstandsregeln gelten weiterhin


Klagenfurt (LPD). Mit heutigem Montag wird die Mund-Nasenschutz-Pflicht zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. Der Mund-Nasenschutz ist weiterhin in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Gesundheitsbereich, also beispielsweise in Arztpraxen, in Apotheken sowie bei Dienstleistern, bei denen der Abstand von einem Meter unterschritten wird, zu tragen.


Auch im Landesdienst und im Parteienverkehr fällt damit die Mund-Nasenschutz-Pflicht. „Aufrecht bleibt mit der 1-Meter-Abstandsregel auch der kontrollierte Zutritt zu den Amtsgebäuden und die damit verbundenen Zeiten. Für mündliche Verhandlungen in Verwaltungsverfahren gilt auf Grund der Bundesregelung weiterhin die Mund-Nasenschutz-Pflicht“, erklärt heute Landeshauptmann Peter Kaiser. Konkret heißt das, dass Menschen, die die Serviceleistungen der Landesverwaltung in Anspruch nehmen, die Amtsgebäude ohne Mund-Nasenschutz betreten dürfen, aber den Sicherheitsabstand einhalten müssen. Auch die Landesbediensteten selbst, sind während des Parteienverkehrs nicht mehr verpflichtet, einen Mund-Nasenschutz zu tragen, auch wenn kein Plexiglas-Schutz vorhanden ist. Sollte jedoch der Mindestabstand nicht einzuhalten sein, ist weiterhin der Mund-Nasenschutz zu tragen.


Zudem appelliert Kaiser gemeinsam mit Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner erneut an die Eigenverantwortung aller: „Es muss uns allen bewusst sein: Das Corona-Virus haben wir derzeit unter Kontrolle, aber es ist weiterhin unter uns. Wir müssen mit aller Kraft die neuerliche Ausbreitung des Coronavirus, eine zweite Welle, verhindern. Dazu kann jede und jeder Einzelne beitragen, indem wir nach wie vor trotz aller Lockerungen und der Reisefreiheit die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, um die Übertragung des Coronavirus zu verhindern!“
Klar ist: Sollte die Zahl an infizierten Menschen in Kärnten wieder steigen, müssen auch Lockerungen wieder zurückgenommen werden.


In der Landesregierung werde laut dem Landeshauptmann daher das Koordinationsgremium weiterhin tagen, die Abstimmungen zwischen dem Land Kärnten, dem Gesundheits- und dem Sozialministerium und der Bundesregierung werde es ebenso weiterhin geben wie auch jene innerhalb der Euregio. „Das Land verfolgt seine Containment Strategie und führt Corona-Tests abseits von Verdachtsfällen auf verschiedenen Ebenen durch: in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen sowie in Tourismusbetrieben“, erklären Kaiser und Prettner.


Das gesamte Bestreben der Regierung bestehe darin, die Gesundheit der Bevölkerung zu wahren, die Gesundheitsversorgung sicher zu stellen und eine zweite Corona-Welle zu verhindern. „Dazu gehört auch, dass wir immer wieder auf die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen in der Bevölkerung hinweisen“, so Kaiser und Prettner unisono.


Rückfragenhinweis: Landespressedienst Gerd Kurath
Redaktion: Gerlind Robitsch