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Kärntens Landeshauptmann als virtueller Gast des Regionalrates von Friaul-Julisch Venetien

16.06.2020
LH Kaiser übermittelte als Euregio-Vorsitzender Grußworte in die Europatagung nach Udine - Dank für gute Zusammenarbeit aller drei Regionen auch in Zeiten von Covid 19


Klagenfurt (LPD). In Udine fand heute, Dienstag, die Europatagung des Regionalrates (vergleichbar mit einem Landttag) der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien unter dem Vorsitz von Piero Mauro Zanin statt. Als Euregio-Präsident und erster Kärntner Landeshauptmann überhaupt übermittelte Kaiser auf Einladung von Zanin in einer Videokonferenz Grußworte an die Tagungsteilnehmer.

Der Landeshauptmann strich die konstruktive, kollegiale und freundschaftliche interregionale Zusammenarbeit zwischen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, dem Veneto und auch mit Slowenien hervor. „Sie geht seit Jahren weit über die Grenzen der Länder bzw. der drei Regionen hinaus, hat europäische Bedeutung und Kärnten nutzt auch alle Möglichkeiten diese Kooperationen fortzusetzen“ so Kaiser. Als Beispiel nannte der Landeshauptmann die fünf derzeit aktuellen Euregio-Projekte Fit4Co-Fit for Cooperation, Scet-Net, Smartlog, Eumint und das touristische Projekt Emotionway. „Letzteres - es sieht den Aufbau eines grenzüberschreitenden Rad- und Wanderwegenetzes vor- wurde heute per einstimmigem Beschluss der Kärntner Landesregierung bis 30.06.2021 verlängert“, teilte er den Tagungsteilnehmern mit.

Im Namen Kärntens hob Kaiser auch die exzellente Zusammenarbeit aller drei Euregio-Regionen während der Corona-Pandemie hervor. Die Zusammenarbeit der öffentlichen Behörden habe sich bewährt, ebenso die regelmäßigen Sitzungen und der allabendliche telefonische Austausch der Zivilschutzbeauftragten. „Das angedachte, künftige grenzüberschreitende Contact Tracing. ist der lebende Beweis, dass alle drei Regionen in Krisen gut und solide zusammenarbeiten können. Menschen die man kennt, können in solchen Zeiten besser kommunizieren“, so Kaiser.

Allen Tagungsteilnehmern versicherte der Kärntner Landeshauptmann, dass alle drei Regionen ihre starke Position im Herzen Europas zum Wohle ihrer Bevölkerung weiter forcieren werden.



Rückfragenhinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger