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Regierungssitzung 6: Investitionen der öffentlichen Hand weisen den Weg aus der Krise

16.06.2020
LH Kaiser: Bericht über die Folgen der Coronakrise – Ziel aller Bemühungen ist es, Menschen zu unterstützen, Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern – gemeinsame Anstrengungen von Regierung, Landtag, Sozialpartnern nötig - CARINTHIja 2020 wird fortgesetzt


Klagenfurt (LPD). Die Folgen des COVID19-Lockdowns beschäftigten auch heute, Dienstag, die Mitglieder der Kärntner Landesregierung in ihrer Sitzung. Ziel aller Bemühungen sei es laut LH Peter Kaiser im anschließenden Pressefoyer, Kärnten „behutsam und konsequent“ aus der Krise herauszuführen.

„Wir alle sind uns der Herausforderungen, die in den kommenden ein, zwei Jahren auf uns warten, bewusst“, so Kaiser. Es gehe jetzt darum, sich als Land auf jene Bereiche zu konzentrieren, in denen man ergänzend zu Bundes- oder privaten Initiativen unterstützen könne. „Seitens der öffentlichen Hand müssen Investitionen getätigt werden um Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen zu erhalten“, betonte Kaiser. Ein besonderer Schwerpunkt dabei liege im Bereich Forschung und Entwicklung. Investieren werde man aber auch beispielsweise in die Bildung und Ausbildung, die Wiedereingliederung von Arbeitslosen sowie in Infrastruktur- und Bauprojekte. „Es wird gemeinsame Anstrengungen brauchen“, betonte Kaiser. Daher habe man nach den Sozialpartnern auch die im Landtag vertretenen Parteien mit eingebunden, waren Vertreter selbiger heute auch bei der Regierungssitzung mit dabei.

Weiteres Thema war die Fortsetzung des Jubiläumsjahrs CARINTHIja 2020. Die Mobile Ausstellung ist ab Samstag für rund drei Wochen in Völkermarkt zu sehen bevor sie in weiterer Folge in den Bezirken Station machen wird. Zudem können von den ingesamt 89 geplanten Initiativen und Veranstaltungen 88 durchgeführt werden. Nicht in der geplanten Form stattfinden wird das Fest der Täler. „Die Gesundheit der Menschen steht an oberster Stelle“, begründet Kaiser diese Entscheidung. Der Landeshauptmann verwies darauf, dass bei dem geplanten Fest der Täler über 6000 Repräsentanten und bis zu 30.000 Teilnehmer dabei gewesen wären. Am 09. Oktober seien Kranzniederlegungen geplant, am 10. Oktober soll es eine Festsitzung im Wappensaal geben, in die auch die Protagonisten des Festes der Täler via Videobeiträgen eingebunden sein werden. „Kärnten wird jedenfalls in würdiger Form des 100. Jahrestages der Kärntner Volksabstimmung gedenken und zeigen, dass wir aus der Vergangenheit lernend die Zukunft im Herzen Europas gestalten“, betonte Kaiser.

Vorgebracht wurden darüber hinaus ein Bericht zur Lage der slowenischen Volksgruppe, die Pläne zur Sanierung der Kärntner Tourismusschule sowie der Antrag auf Verlängerung des Kinderstipendiums. In einem von LR Daniel Fellner präsentierten Bericht der Kärntner Feuerwehren war von 21.700 Einsatzsstunden die Rede – das sind um 1000 mehr als noch im Vorjahr.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn