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Land stattet Gemeinden mit digitalem Kommunikationstool aus

23.06.2020
LR Fellner: Innerhalb kürzester Zeit wurden Kommunen im Lockdown für Audio- und Videokonferenzen fit gemacht – Gemeindereferat übernimmt Kosten für Einrichtung, Support, Schulung und für Lizenzen bis Juni 2021


Klagenfurt (LPD). Der Corona-Lockdown hat alle Lebens- und Arbeitsbereiche erfasst und die Digitalisierung in atemberaubender Geschwindigkeit vorangetrieben. „Die Kärntner Gemeinden haben sich mit Unterstützung des Gemeindereferats des Landes rasch und effektiv auf die neuen digitalen Arbeits- und Kommunikationswege eingestellt“, berichtet Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner heute, Dienstag. Um während des Lockdowns Video- und Audiokonferenzen zu ermöglichen, wurde über das Gemeinde-Servicezentrum allen Kärntner Gemeinden eine digitale Kommunikationsplattform zur Verfügung gestellt und rund 70 Kärntner Kommunen nutzen diese Ausstattung bereits aktiv.

„Einrichtung, Support und Online-Schulungen haben wir aus dem Gemeindereferat finanziert. Insgesamt wurden bis jetzt 1.280 Stunden Audiokonferenzen und 920 Stunden Videokonferenzen haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Amtsleiterinnen und Amtsleiter sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen abgehalten“, so Fellner. Dieser wesentliche Digitalisierungsschritt mache die Verwaltung zukunftsfit und werde auch künftig sowohl beim alltäglichen Austausch als auch in Ausnahmesituationen – etwa bei extremen Wetterereignissen – von großem Nutzen sein. „Daher übernimmt das Gemeindereferat die Lizenzkosten für ein weiteres Jahr bis Juni 2021“, kündigt der Landesrat an.

Gemeinden, die diese Technologie noch nicht nutzen, können sich an das Gemeinde-Servicezentrum wenden und erhalten ebenfalls den Anschluss an die Kommunikationswege der Zukunft.


Rückfragenhinweis: Büro LR Fellner
Redaktion: Matticka/Sternig