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Coronavirus 308: Mund-Nasen-Schutz für Tourismus-Hotspots

08.07.2020
LHStv.in Prettner und LR Schuschnig: Zeitlich und örtlich begrenzte Verordnung gilt für den öffentlichen Raum – Mit dieser Präventivmaßnahme soll das Infektionsrisiko minimiert werden


Klagenfurt (LPD). Rechtzeitig reagieren lautet die Devise bei jener Maßnahme, die ab kommenden Freitag (10. Juli 2020) in einigen Kärntner Tourismus-Hotspots greifen soll. In Absprache mit dem Land erfolgt nun von der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörde die Verordnung für eine zeitlich und örtlich begrenzte Maskenpflicht für den öffentlichen Raum. Betroffen sind in erster Linie Velden und Pörtschach aber auch Hotspots rund um den Faaker See und den Klopeiner See. Der Mund-Nasen-Schutz soll dort zwischen 21 Uhr und 2 Uhr früh getragen werden. Kontrolliert wird die Einhaltung der Verordnung von der Exekutive.

„Wir wollen damit das Entstehen neuer Infektionsherde verhindern“, betont Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Die Verordnung betrifft lediglich den öffentlichen Raum und ist eine rein präventive Maßnahme. „Wir wollen das Infektionsrisiko minimieren und machen daher noch einmal auf die Abstands- und die Hygieneregeln aufmerksam“, sagt Prettner.

„Wir haben sehr früh sehr viele Maßnahmen ergriffen. Heute ist Kärnten eines der schönsten und sichersten Urlaubsländern der Welt. Wir tun entschlossen alles, um unseren ‚sicheren Süden‘ zu verteidigen“, so Schuschnig. Der Appell an die Eigenverantwortung zeige mancherorts zu wenig Wirkung, betont der Tourismuslandesrat. Daher müssten jetzt verschärfte Maßnahmen gesetzt werden, „weil wir unseren Tourismus und die Bevölkerung um jeden Preis schützen müssen“, sagt Schuschnig.

Die Maßnahme sei auch in Hinsicht auf das Contact Tracing begrüßenswert, sagt Elisabeth Oberleitner, Landessanitätsdirektorin. „Die Nachverfolgung von Kontakten gestaltet sich bei Menschenansammlungen entsprechend schwierig“, so Oberleitner.
„Die Gemeinde steht natürlich voll hinter dieser Verordnung“, betont auch Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, der die von ihm mit initiierte Maßnahme begrüßt.



Rückfragehinweis: Landespressedienst Kärnten, Gerd Kurath
Redaktion: Susanne Stirn