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Bürgermeister Peter Stauber leitete letzte Gemeinderatssitzung

09.07.2020

LH Kaiser und LR Fellner dankten dem scheidenden Bürgermeister von St. Andrä und wünschten seiner Nachfolgerin viel Erfolg für das Amt




Klagenfurt (LPD). Ein letztes Mal leitete Peter Stauber gestern, Mittwoch, die Gemeinderatssitzung in St. Andrä. Nach 23 Jahren legte er dort offiziell seine Funktion zurück und übergab an seine Nachfolgerin und bisherige Vizebürgermeisterin Maria Knauder. Landeshauptmann Peter Kaiser und Gemeindereferent LR Daniel Fellner wünschten der Neo-Bürgermeisterin viel Erfolg für das Amt. Dem scheidenden Gemeindechef dankten beide.


„Als einen Menschen der erst überlegt, dann erst die Meinung kundtut, sie noch einmal kritisch hinterfragt und danach erst entscheidet“, habe Kaiser die künftige Bürgermeisterin von St. Andrä kennengelernt. „Verantwortung zu tragen für eine historische Stadt sowie Peter Stauber und vielen anderen Persönlichkeiten nachzufolgen ist eine große Herausforderung. Aber ich bin überzeugt davon, du wirst sie meistern“, betonte der Landeshauptmann in seiner Rede und appellierte an den Respekt unter den politischen Mitbewerberinnen und Mitbewerbern. „Du kannst dir unserer Unterstützung jederzeit sicher sein“, versprach Kaiser.


„Bei dir noch viele Worte zu machen, hieße verwässern“, sagte Kaiser zum scheidenden Bürgermeister Stauber, und fuhr fort: „Ich möchte dir daher einfach als Freund danke zu sagen. Danke für das was du auch in schwierigen Zeiten auszuhalten gehabt hast. Danke für deinen Zuspruch, als es auch für mich wichtig war, Menschen an meiner Seite zu wissen.“ Die beiden verbinde auch weit über die politische Funktion Gemeinsames. Die Freundschaft werde der Landeshauptmann daher auch weiterhin pflegen.


Er könne sich kaum an Situationen erinnern, in denen das Sprichwort vom weinenden und lachenden Auge treffender war als jetzt, meinte Fellner in seiner Rede. „Du warst derjenige der das Interesse für die Politik in mir geweckt hat und der mit Kompromissbereitschaft beigebracht hat“, erinnerte sich Fellner an seine von Stauber geprägten politischen Anfänge. Die Spuren die Stauber in seiner Karriere hinterlassen habe, seien weit über St. Andrä hinaus zu finden und verdienen seinen größten Respekt, betonte der aus St. Andrä stammende Landesrat.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LR Fellner

Redaktion: Stirn/Gutovnik

Fotohinweis: LPD Kärnten/Wajand