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Regierungssitzung 2 – Förderkindergarten Maiernigg-Alpe: Land investiert und errichtet Tagesstätte neu

14.07.2020
LHStv.in Prettner, LHStv.in Schaunig: Nachhaltige und langfristige Investitionen garantieren Qualitätsschub und sichern Standort für mögliche Entwicklungen in der Zukunft


Klagenfurt (LPD). Beim Förderkindergarten Maiernigg-Alpe steht die Neuerrichtung der Tagesstätte bevor. In Kürze wird mit den Sanierungsarbeiten begonnen, die spätestens mit Sommer 2021 abgeschlossen sein werden. Das teilten heute, Dienstag, Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig nach der Regierungssitzung mit. Die Liegenschaft auf der Maiernigg-Alpe befindet sich im Landeseigentum. Bereits seit 1983 besteht die Zusammenarbeit mit der AVS, die neben dem Förderkindergarten auch eine Tagesstätte betreibt. Hier hat sich ein Bedarf an einer Raumveränderung abgezeichnet, dem nun Rechnung getragen wird. Der Zubau soll nicht nur mehr Platz schaffen, sondern auch die Qualität der Räumlichkeiten für die Klientinnen und Klienten sowie das Personal verbessern.

„In Abstimmung zwischen der Abteilung 4 – Soziale Sicherheit, dem Landesimmobilienmanagement (LIM) und der AVS wurde ein Raumkonzept geschaffen, das jenen Menschen Nutzen und noch mehr Lebensqualität bringt, die hier täglich ihre Zeit verbringen. Die Bedürfnisse der Zielgruppe wurden wesentlich in diesen Umgestaltungsprozess mit einbezogen, das Raumnutzungskonzept umfassend umgesetzt“, erklärte Prettner. In der Tagesstätte könnten durch diese Erweiterung bis zu zwölf Klientinnen und Klienten betreut werden, was einer Verdoppelung der Kapazität entsprechen würde. Aktuell werden sechs Klientinnen und Klienten in der Tagesstätte auf der Maiernigg-Alpe betreut.

„Die Sanierungsarbeiten zielen auf zukunftsfähige, umfassend-nachhaltige Maßnahmen ab. Nicht nur werden die Räumlichkeiten adaptiert und renoviert, auch der Außenbereich wird entsprechend gestaltet, um den Bedürfnissen der Klientinnen und Klienten gerecht zu werden. Die Ölheizung wird ebenfalls gegen eine moderne, umweltfreundliche Hackschnitzelanlage ausgetauscht. Gemäß unserer Vorgabe, sinnvoll zu investieren, haben wir die baulichen Maßnahmen auf die Umsetzung aller zeitgemäßen Standards hin ausgeweitet. Die Kosten dafür belaufen sich auf maximal brutto 1,228 Millionen Euro“, betonte Schaunig.

Nach dem Beschluss in der Regierungssitzung wird die baurechtliche Einreichung erfolgen und in weiterer Folge die Ausführungsplanung und Ausschreibung. Über die Umsetzung des Vorhabens wacht die Unterabteilung Landesimmobilienmanagement der zuständigen Abteilung 3 – Finanzen, Beteiligung und Immobilienmanagement.



Rückfragehinweis: Büros LHStv.in Prettner/LHStv.in Schaunig
Redaktion: Hafner/Waldner/Böhm