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Regierungssitzung 3 - Wildbach- und Lawinenverbauungsmaßnahmen am Simmerlacherbach

14.07.2020
LR Fellner, LR Gruber: Umfangreiche Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie Ergänzungen an bestehenden Verbauungen am Gewässer kosten in Summe mehr als 1,2 Millionen Euro, Landesmittelanteil beläuft sich auf 287.500 Euro


Klagenfurt (LPD). Das Planungsziel des in der heutigen Regierungssitzung beschlossenen Projektes für den Simmerlacherbach ist es, den Siedlungsraum von Simmerlach, der zwischen Oberdrauburg und Irschen liegt, sowie die Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur, im Besonderen die Drautal Landesstraße, die Drautalbahn der ÖBB und Gemeindestraßen vor gefährlichen Hochwasserereignissen zu schützen und mögliche Murenabgänge beziehungsweise den murartigen Feststofftransport innerhalb der Verbauungsanlagen schadlos zur Ablagerung zu bringen.

Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Daniel Fellner: „Insgesamt befinden sich 125 Gebäude in Gefahrenzonen des Simmerlacherbaches. Diese und deren Bewohnerinnen und Bewohner gilt es nachhaltig zu schützen. Mein Ziel ist es, Kärnten Stück für Stück sicherer zu machen und dabei auch noch eine Verbesserung der jeweiligen Ökosysteme in und an den Gewässern zu erreichen“.

Wie bei solchen Projekten üblich, finanziert auch das Straßenbaureferat anteilig mit. „Die B 100 ist eine der Hauptverkehrsadern im Oberen Drautal. Im betroffenen Abschnitt fahren täglich rund 6.500 Fahrzeuge. Sehr viele Verkehrsteilnehmer werden durch dieses Verbauungsprojekt also ebenfalls geschützt“, betont Straßenbaureferent LR Martin Gruber.

Das gesamte Projekt wird 1,25 Millionen Euro kosten, die sich wie folgt aufteilen: Bund 59 Prozent (737.500 Euro), Land Kärnten 18 Prozent (225.000 Euro), Landesstraßenverwaltung Kärnten 5 Prozent (62.500 Euro), KELAG 0,5 Prozent (6.250 Euro), ÖBB 1 Prozent (12.500 Euro), Gemeinde Irschen 11,5 Prozent (143.750 Euro), Gemeinde Oberdrauburg 5 Prozent (62.500 Euro). Daraus ergibt sich Gesamtlandesmittelanteil von 287.500 Euro.

Die Bauarbeiten sollen ehestmöglich beginnen und bis 2023 abgeschlossen sein.


Rückfragehinweis: Büro LR Fellner, Büro LR Gruber
Redaktion: Fischer/Stirn