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Regierungssitzung 4 - Darlehenszinssatz des Kärntner Wasserwirtschaftsfonds (K-WWF) erheblich gesenkt

14.07.2020
LR Fellner: Anpassung an Konditionen des Finanzmarktes macht K-WWF-Darlehen wieder zeitgemäß und damit attraktiv für Gemeinden sowie Wasser- und Abwasserverbände


Klagenfurt (LPD). Seit der Gründung des Kärntner Wasserwirtschaftsfonds im Jahr 2005 war in den Richtlinien des K-WWF der Darlehenszinssatz für die gewährten Fondsdarlehen für Maßnahmen der Siedlungswasserwirtschaft mit 1% festgelegt. Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Daniel Fellner: „Jedoch sind die Kreditsätze am freien Markt in den vergangenen Jahren stark gefallen, dadurch ist die Situation eingetreten, dass Gemeinden und Wasser- bzw. Abwasserverbände Fremdfinanzierungen bei Banken unter 1% erhalten und damit die Verzinsung der gewährten Darlehen des K-WWF mit 1% nicht mehr zeitgemäß, sprich zu teuer, ist. Das haben wir nun mittels einer deutlichen Zinssenkung geändert“.

Denn in der heutigen Regierungssitzung wurde beschlossen, dass der Darlehenszinssatz im rückzahlungsfreien Zeitraum wie im Rückzahlungszeitraum von 1% auf 0,3% reduziert wird. Konkret bedeutet das bei einem Kredit von 500.000 Euro auf eine gesamte Laufzeit von 35 Jahren (wovon 25 Jahre Rückzahlungsfrei sind) eine (Zins-)Ersparnis von satten 129.196 Euro. Fellner: „Eine langfristig einwandfreie Wasserversorgung in Kärnten ist mir ein Herzensanliegen, denn Wasser ist das weiße Gold des dritten Jahrtausends, das wir mit aller Kraft schützen müssen. Mit der Senkung des Darlehenszinssatzes machen wir nachhaltige Investitionen für Gemeinden sowie Wasser- und Abwasserverbände in diesen Bereich wieder wesentlich attraktiver“.

Die Richtlinie für die Förderung von Maßnahmen der Siedlungswasserwirtschaft im Land Kärnten 2005 i.d.F. 2020 soll damit ab der nächsten (44.) Kuratoriumssitzung des K-WWF am 03.11.2020 zur Anwendung kommen.


Rückfragehinweis: Büro LR Fellner
Redaktion: Fischer/Stirn