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Coronavirus 333: Kontrollen in Tourismus-Hotspots – Viel Aufklärung, keine Anzeigen

20.07.2020
Akzeptanz für örtlich und zeitlich begrenzte Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes steigt – Mehr als 8400 Kontrollen an den Grenzen


Klagenfurt (LPD). Kontrolliert wurde am Wochenende wieder die Einhaltung der zeitlich und örtlich begrenzten Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) in öffentlichen Räumen in den Bezirken Villach Land, Völkermarkt und Wolfsberg sowie in Klagenfurt. Bezirkshauptmannschaften und Polizei führten die Kontrollen gemeinsam durch.

Während in Velden die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes mittlerweile größtenteils gut akzeptiert wird, gibt es im Bezirk Völkermarkt laut Behördenauskunft noch sehr viele, die sich nicht an die neuen Verordnungen halten. Mit Belehrungen und Aufklärung soll auf die Notwendigkeit und das richtige Tragen des MNS hingewiesen werden. Die Selbstverantwortung sei laut Auskunft der zuständigen Bezirkshauptmannschaften noch nicht in dem Ausmaß gegeben, das notwendig wäre. Sollte sich die Situation nicht ändern, müsse evaluiert werden, ob weitere Maßnahmen getroffen werden. In Wolfsberg hingegen sei es vorwiegend in den Gaststätten schwierig gewesen, nicht zusammengehörige Personen zu erkennen und diese darauf hinzuweisen, den Mindestabstand einzuhalten.

Zu Ausschreitungen oder Anzeigen kam es in keinem der Bezirke. Zurückzuführen ist dies auch auf das schlechte Wetter, da wesentlich weniger Menschen unterwegs waren als an den vorhergegangenen Wochenenden.

An den Kärntner Grenzen wurden am Wochenende 8416 Gesundheitskontrollen durchgeführt. Es gab keinen Verdachtsfall. Durchgehend kontrolliert werden derzeit der Grenzübergang am Loiblpass sowie jener beim Karawankentunnel.


Rückfragehinweis: Landespressedienst Kärnten
Redaktion: Daniela Winkler

Fotohinweis: Shutterstock