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Tag der biologischen Artenvielfalt

22.07.2020
LR.in Schaar: Zum fünften Mal wurde der Biosphärenpark Kärntner Nockberge zum Eldorado für Naturbegeisterte - 850 unterschiedliche Arten der Tier- und Pflanzenwelt wurden entdeckt


Klagenfurt (LPD). Mehr als 60 Forscherinnen und Forscher nahmen am 5. GEO Tag der Natur, dem größten europaweiten Feldforschungsevent des GEO-Magazins, im Biosphärenpark Nockberge teil.

„Es freut mich, dass so viele Naturbegeisterte am Tag der Artenvielfalt die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt entlang der Nockalmstraße rund um die Grundalm erkundeten. Innerhalb von 24 Stunden wurden mehr als 850 Tier- und Pflanzenarten festgestellt, eine beachtliche Vielfalt für diese Höhenlage“, betonte Biosphärenparkreferentin LR.in Sara Schaar.

Der Tag der Artenvielfalt hebt die Notwendigkeit auf die Biodiversität zu achten hervor, was gerade in Zeiten des Klimawandels ganz besonders wichtig ist. „Wir können in Kärnten stolz darauf sein, dass wir viele Schutzgebiete haben, in denen sich die Tier- und Pflanzenarten gut entwickeln können. Gemeinsam achten wir auf ein gedeihliches Miteinander von Natur- und Kulturlandschaften“ unterstrich Schaar. Neben dem Nationalpark Hohe Tauern, dem Biosphärenpark Nockberge und den beiden Naturparken Dobratsch und Weißensee, gibt es auch eine große Anzahl an Europaschutzgebieten, wie auch Ramsar-, Natur- und Landschaftsschutzgebieten.

Unter den 850 verschiedenen Arten waren etwa 22 Vogelarten, 350 verschiedene Pflanzen, 77 Arten von Pilzen, 78 Flechtenarten, 25 verschiedene Schneckenarten, eine Muschelart sowie 200 Insekten, davon 50 verschiedene Wasserinsekten, von denen sich beispielsweise die Bachforelle ernährt.
Gefunden wurden auch Raritäten wie das Läusekraut und die Behaarte Fetthenne. Im Biosphärenpark Nockberge, als Hotspot der Biodiversität, fand man auch typische Bewohner wie Murmeltiere, Bergmolche, Kreuzottern, Turmfalken und Steinadler, wie auch den vollständig schwarz gefärbten Alpensalamander. Auf Grund der Wetterbedingungen haben sich einige Tierarten wie etwa Schmetterlinge, Hummeln oder Libellen verkrochen. „Viele der gesammelten Arten müssen noch mit Hilfe einer Lupe oder unter dem Mikroskop eindeutig nachbestimmt werden. Bestimmt verbergen sich zahlreiche Raritäten unter ihnen“, mutmaßt Schaar.

I N F O: Um die vielen Tier- und Pflanzenarten auch selbst einmal erkunden zu können, verlost der Biosphärenpark Nockberge fünf Gutscheine für die Teilnahme an einem Sommerprogramm Ihrer Wahl für die ganze Familie (ausgenommen Magic Moment-Programme).

Die Preisfrage lautet: Wie viele Tier- und Pflanzenarten insgesamt wurden beim 5. GEO Tag der Natur im Biosphärenpark Nockberge gefunden?

Einsendungen an: Kärntner Biosphärenparkfonds Nockberge, Ebene Reichenau 117, 9565 Ebene Reichenau, Tel.: +43 (0) 4275/665-11 oder per E-Mail: nockberge@ktn.gv.at


Rückfragehinweis: Büro LR.in Schaar
Redaktion: Fischer/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR.in Schaar