Presseaussendungen

POLITIK

Standortmarketing Kärnten: carinthia.com ging heute online

24.07.2020
LH Kaiser: Viersprachige „landing page“ soll Offenheit signalisieren – Stärken Kärntens international sichtbar machen – LR Gruber: Regionale Lebensmittel und „Sicherer Süden“ als Standortfaktoren, Masterplan Ländlicher Raum soll Standortmarketing in die Regionen bringen


Klagenfurt (LPD). Ein modernes und zukunftsorientiertes Bild des Standortes Kärnten zu vermitteln – und das interregional und weltweit. Darauf zielt des Standortmarketing Kärnten unter dem Slogan „Kärnten – It´s my life!“ ab. Heute, Freitag, wurde im Spiegelsaal der Landesregierung als nächster entscheidender Schritt eine eigene „landing page“ präsentiert, die unter carinthia.com online ging. In vier Sprachen, Deutsch, Italienisch, Slowenisch und Englisch, soll sie als zentraler Wegweiser und zentrale Kommunikationsplattform fungieren. Über die Details und weitere geplante Maßnahmen informierten Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat Martin Gruber sowie Markus Bliem und dessen Standortmarketing-Team.

„Kärnten ist ein Land, in dem man seine Träume verwirklichen kann. Wir wollen den Standort interregional und international sichtbar machen, mit all seinen Stärken und Standortvorteilen“, erklärte Kaiser. Besonderen Fokus lege man dabei u.a. auf Forschung, Bildung, Nachhaltigkeit, Natur und Enkelverantwortung. Kärnten sei Wirtschaftsstandort mit Industrie als starkem Faktor, sei Tourismusland und setze zudem auf viele neue, „smarte“ Entwicklungen. „Kärnten hat aber auch viele Softskills zu bieten, wie reines Wasser, den Schnittpunkt dreier Kulturen, die Verantwortungsbereitschaft der Menschen, Chancengleichheit und Gleichberechtigung“, betonte der Landeshauptmann. Er strich aber auch das Kärntner Gesundheitssystem, Schutz und Sicherheit als bedeutende Standortfaktoren hervor. Die heute präsentierte, viersprachige „landing page“ solle zudem Offenheit signalisieren.

Für Gruber hat gerade die Coronakrise gezeigt, dass Kärnten mit seinem Standortmarketing in die richtige Richtung gehe. „Wir haben einen hohen Versorgungsgrad mit regionalen Lebensmitteln, ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem und können uns auch im Tourismus als der ‚Sichere Süden‘ vermarkten. Das werden auch künftig wichtige Standortfaktoren sein“, meinte der Landesrat. Weiters hob er Bioökonomie und den nachhaltigen Ressourceneinsatz als entscheidend hervor. Die neue „landing page“ sei eine digitale Visitenkarte Kärntens, mit dem Standortmarketing werde man sich auch in der nächstwöchigen Regierungsklausur intensiv beschäftigen. Wichtig ist für Gruber jedenfalls, dass die Player in den Regionen in den Prozess eingebunden werden. „Die Strategie soll von allen mitgetragen werden, wir können sie nicht vom Arnulfplatz aus alleine mit Leben füllen“, so Gruber. Mit dem Standortmarketing wolle man auch die Regionen als Wirtschafts- und Lebensraum absichern sowie die Abwanderung verlangsamen bzw. stoppen. Die Einbindung der Regionen soll ab Herbst im Rahmen des Masterplans Ländlicher Raum starten, wegen Corona möglicherweise auch in digitalen Regionalkonferenzen.

Bliem, Leiter der Strategischen Landesentwicklung, sagte, dass man auf einen klaren und einheitlichen Auftritt setze. Als Zielmärkte gab er insbesondere Österreich, Süddeutschland, Oberitalien und Slowenien an. In Kärnten selbst wolle man den Stolz auf Kärnten stärken. Für die verschiedenen Zielgruppen erstelle man verschiedene Medien und Kampagnen. Der Schriftzug „Kärnten“ soll laut Bliem gemeinsame Werte und Haltungen vermitteln. Mitarbeiter Simon Pöpperl stellte die „landing page“ näher vor, die ein Kompetenz-Kompass sein solle. Die Themenseiten reichen von Wirtschaft und Technologie bis hin zu Lebensraum. Neben der smarten Spezialisierung würden u.a. Nachhaltigkeit, erneuerbare Energie und Logistik besonders hervorgehoben. Es gibt laut Pöpperl aber auch eine Jobbörse sowie Erfolgsgeschichten von Menschen aus und in Kärnten. An die User ergehe die proaktive Aufforderung, mit dem Standortmarketing in Kontakt zu treten. Mitarbeiter Andreas Duller sagte, dass als nächstes eine Social Media-Kampagne starte. Weiters seien ein Standortfilm, eine Mediendatenbank, Imagebroschüren und Folder sowie Werbekampagnen geplant.

Bei der Präsentation anwesend waren auch Landesrätin Sara Schaar, Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl, ÖGB-Vorsitzender Hermann Lipitsch, Claudia Mischensky von der Industriellenvereinigung, Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler, Peter Wedenig vom AMS Kärnten und Landesamtsdirektor Dieter Platzer.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LR Gruber
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD Kärnten/fritzpress


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