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WIRTSCHAFT

Kärnten hat vier neue Ziviltechniker

30.07.2020
LR Schuschnig verlieh Dekrete und gratulierte zum erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung – Erfreulich: Berufliche Zukunft wird in Kärnten positiv gesehen – Ziviltechniker sind wichtiges Bindeglied zwischen Bauherrn und Behörde


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen einer feierlichen Angelobung durch Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig wurden heute, Donnerstag, wieder vier Kärntner in den Berufsstand der Ziviltechniker aufgenommen. Angelobt wurden Robert Eder (Spittal an der Drau) und Heinz Pflügl (Spittal an der Drau) aus dem Bereich Bauingenieurwesen, Andreas Maitisch (Feldkirchen) im Bereich Raumplanung und Raumordnung sowie Lucian-Constantin Enache (Klagenfurt) im Bereich Architektur.

„Kärnten ist damit wieder um vier junge Fachexperten reicher. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die verantwortungsvollen Aufgaben und viel Erfolg für die berufliche Zukunft in der Heimat“, gratulierte Schuschnig den frisch angelobten Ziviltechnikern. Besonders erfreulich sei, dass viele ihre berufliche Zukunft in Kärnten planen. „Das zeigt, dass Kärnten mit hoher Lebensqualität durchaus attraktiv für junge, gut ausgebildete Köpfe ist“, so Schuschnig. Eine gute Baukultur trage dazu bei, dass Kärnten als Arbeits- und Lebensstandort auch weiterhin attraktiv bleibe. „Ziviltechniker und Architekten leisten in diesem Bereich einen wichtigen Beitrag für den Standort“, ist Schuschnig überzeugt.

Der Berufsstand des Ziviltechnikers sei, so Schuschnig, ein sehr anspruchsvoller und verantwortungsvoller. Ziviltechniker leisten nicht nur Planungstätigkeiten, sie erstellen auch Gutachten und üben treuhänderische, prüfende und überwachende Aufgaben aus, so Schuschnig. Um als Ziviltechniker arbeiten zu können, sind eine fundierte akademische Ausbildung an einer Universität oder einer Fachhochschule, eine dreijährige Berufspraxis im jeweiligen Fachgebiet und die Ablegung einer umfassenden Ziviltechnikerprüfung erforderlich. Die Kammer der ZiviltechnikerInnen bietet zusätzlich fachspezifische und qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und eine bestmögliche Unterstützung, um die Herausforderungen als Ziviltechniker optimal meistern zu können.

„Über 300 Ziviltechniker prägen sowohl die technischen Entwicklungen des Landes als auch die Gestaltung der Lebensräume. Sie fungieren als wertvolles Bindeglied zwischen Bauherrn und Behörde und sind der Garant für rechtlich einwandfreies Bauen mit Qualität und Sicherheit“, betonte Schuschnig. Die Verleihung fand in der Kammer für Ziviltechniker statt.



Rückfragehinweis: Büro LR Schuschnig
Redaktion: Wedenigg/Böhm
Fotohinweis: LPD Kärnten