Presseaussendungen

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Coronavirus 604: Kärnten baut regelmäßige Teststruktur im Land auf

04.01.2021
LH Kaiser im 135. Koordinationsgremium des Landes – regelmäßige Testmöglichkeiten für die Bevölkerung im Aufbau – Impfstart morgen – Kaiser: „Das erste viertel Jahr wird das härteste in dieser Pandemie – testen, impfen, Abstand halten, Hygieneregeln einhalten, Maske tragen, lüften!“


Klagenfurt (LPD). Nach einer Sitzung mit den Landeshauptleuten und der Bundesregierung ging heute, Montag, LH Peter Kaiser mit den neuen Informationen in das Koordinationsgremium des Landes, das zum 135. Mal tagte. Im Gremium wurden Beschlüsse gefasst, die das Leben der Kärntnerinnen und Kärntner in den nächsten Wochen und Monaten im Kampf gegen eine Coronaerkrankung massiv beeinflussen werden. „Es wird das erste viertel Jahr wohl das härteste in dieser gesamten Pandemie. Die Herausforderungen sind sowohl organisatorisch, legistisch wie wohl auch psychisch sehr groß, weil weiterhin Regeln gelten. Testen, impfen, Abstand halten, Hygieneregeln einhalten und Masken tragen und lüften werden uns täglich begleiten“, fand Kaiser nach dem Koordinationsgremium gegenüber den Medien klare Worte.

In der Sitzung wurde beschlossen, eine regelmäßige Teststruktur in Kärnten für die gesamte Bevölkerung aufzubauen. „Zu Teststraßen in den Bezirken wird es weitere in anderen Orten, an neuralgischen Punkten, wie Taleintritten, geben. Die Orte und notwendigen Ressourcen werden derzeit ausgelotet“, erklärte Kaiser. Diese dauerhaften Testmöglichkeiten, für drei bis vier Monate, seien laut Kaiser die beste Möglichkeit, in die Breite zu gelangen, nachdem die Massentests auf Grund der Komplexität und offener rechtlicher Fragen auf Bundesebene nicht stattfinden werden.

So dezentral wie möglich, werden zusätzliche Tests angeboten werden, wie jetzt schon für Heimbesucher, die sich in den Bezirken testen lassen können. „Es wird mobile Test-Teams geben für Tests in Pflegeheimen, es wird Massenscreenings in Krankenhäusern geben, mobile Tests für Unternehmen und auch für Institutionen. Diese Tests filtern coronainfizierte Menschen heraus, die unwissentlich andere anstecken. Damit unterbrechen wir Infektionsketten. Die Zahlen, vor allem die 7-Tage-Inzidenz, müssen runter!“, so Kaiser. Festgelegt wurde im Koordinationsgremium weiters, dass es auch die Tests für den Tourismus geben wird, wenn die Betriebe wieder aufsperren, genauso wie es Tests für andere Berufsgruppen geben wird. „Offen ist, ob wir die Bevölkerungstests wie vorgesehen am 15. Jänner starten, da ja der Lockdown erst am 24. Jänner endet. Sinnvoller wäre daher ein Start mit 22. Jänner und mit einer Anmeldung für alle Tests über die zentrale Online-Plattform des Bundes“, erklärt Kaiser. Diesbezüglich werde noch beraten.

Kärntens Landeshauptmann konnte aus der LH-Konferenz mit der Bundesregierung berichten, dass über diese Vorgangsweise Einigkeit herrschte. „Wir mussten die Situation auf Grund der nicht möglichen Massentests neu bewerten. Wir sind uns einig, dass dauerhafte Teststraßen, abgestimmt unter allen Bundesländern außer Streit stehen und es auch verpflichtende Tests in Berufsgruppen geben wird, oder quasi Eintritts-Tests bei Kulturveranstaltungen oder Urlaubsbuchungen“, berichtete Kaiser. Vereinbart wurde auch, dass die gesamte Organisation und die Termingestaltung den Bundesländern überlassen bleibt. Hoffnung hat Kaiser, dass möglichst bald die sogenannten „Wohnzimmertests“ für den Markt zugelassen werden. „Einfach aber in hoher Eigenverantwortung sind diese zu Hause durchzuführen, um für sich und seine Angehörigen Sicherheit zu haben. Der Bund wird die Beschaffung organisieren“, sagte Kaiser.

Auch die Virusmutation war Thema in der LH-Konferenz sowie im Koordinationsgremium, da bekannt wurde, dass diese Mutation auch in Österreich, neben 15 europäischen Ländern, nun angekommen sei. Das Virus sei aggressiver in der Ansteckung, die derzeitigen Auswirkungen können jedoch gleich den bisherigen Coronaerkrankungen angesehen werden.

Kaiser gab schließlich einen Überblick über die Impfungen, so starte Kärnten morgen, Dienstag und werde bis Ende Jänner ca. 8.000 Impfungen durchgeführt haben, man verfolge konsequent die Impfstrategie des Bundes. Erst wenn ein weiterer Impfstoff zugelassen werde, könne die Impfung auch bei niedergelassenen Ärzten erfolgen. „Der Pfizer-Impfstoff lässt das auf Grund seiner Lagerung und des schwierigen Transports nicht zu. Eine Million Impfdosen von Pfizer werden im ersten Quartal in Österreich verimpft werden, das bedeutet die Impfung von 500.000 Menschen. Bis Jahresmitte werden alle, die geimpft werden wollen, geimpft sein“, wies Kaiser hin.



Rückfragenhinweis: Landespressedienst, Gerd Kurath, 0664 80536 10201
Redaktion: Gerlind Robitsch


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