Presseaussendungen

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Coronavirus 759: Regierungssitzung 4 – Öffnungen: Regierung appelliert zur Vorsicht

18.05.2021
LH Kaiser, LHStv.in Prettner und LR Gruber riefen zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen auf - Mehr als 205.000 Kärntnerinnen und Kärntner zumindest teilgeimpft – Straßenmeistereien verteilen 240.000 Selbsttests für Betriebe


Klagenfurt (LPD). Die von zahlreichen Maßnahmen begleitete bevorstehende Öffnung stand bei der Sitzung der Kärntner Landesregierung heute, Dienstag, im Mittelpunkt. Im anschließenden Pressefoyer appellierten Landeshauptmann Peter Kaiser, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner und Landesrat Martin Gruber, weiterhin Vorsicht und ein hohes Maß an Eigenverantwortung walten zu lassen. Unterstützung fanden sie in den Videobotschaften von zahlreichen Vertretern des öffentlichen Lebens in Kärnten, wie beispielsweise RK-Präsident Peter Ambrozy, Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl, Manfred Sauer und Johann Sedlmayer als Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche sowie oder AK-Präsident Günther Goach.

Mit 37 Neuinfektionen, 89 Genesenen und 532 Infektionen gesamt, setze sich in Kärnten eine sehr erfreuliche Entwicklung fort. Die derzeit höchste 7-Tages-Inzidenz mit 112,9 wird in Kärnten in Villach verzeichnet – die niedrigste wird mit 11,2 aus dem ehemaligen „Sorgenkind“ Hermagor gemeldet. „Die Reproduktionszahl liegt bei erfreulichen 0,8 Prozent und ist seit mehr als zehn Tagen im Sinken begriffen“, so Kaiser. Nicht zuletzt die Folge des raschen Fortschritts beim Impfen, ist er sich sicher. Die Mittel für den Aufbau und die permanent notwendigen Anpassungen der Impfplattform mussten von anfänglich angesetzten 120.000 Euro auf rund 960.000 Euro aufgestockt werden. „Ein Budget, das aber unbedingt notwendig ist, um die rasche Durchimpfung zu erreichen“, ist sich der Landeshauptmann sicher.

Noch ausständig seien laut Kaiser Refundierungen seitens des Bundes für Corona-Maßnahmen bis 31. März diesen Jahres in Höhe von 21 Millionen, für die Kärnten in Vorlage getreten sei. Fünf zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die das Bürgerservice unterstützen sollen, werden über Eingliederungsbeihilfen im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes finanziert. Das bedeutet, dass arbeitslose Personen mit Vermittlungshemmnissen (Alter, Langzeitarbeitslosigkeit etc.), sprich Personen, die zu den vulnerablen Gruppen zählen, wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Die Finanzierung teilen sich das AMS Kärnten (46.000 Euro) und das Land Kärnten (53.000 Euro, davon Abt. 11 – Arbeitsmarkt: 17.500 Euro und Abteilung 5: 35.500 Euro). Vier weitere Mitarbeiter sollen die schnellere Abwicklung von Unterstützungsanträgen bzw. Beantwortung von Bürgeranfragen garantieren.

Gruber wies vor allem auf die wöchentlich 240.000 Selbsttests hin, die rund 10.000 berechtigten Kärntner Betrieben zur Verfügung gestellt werden. Das Land werde dabei auf die dezentrale Infrastruktur der Straßenbauabteilung zurückgreifen, um eine rasche Verteilung bzw. Abholung der Test-Kits sicherstellen zu können. Gruber dankte in diesem Zusammenhang sowohl Abteilungsleiter Volker Bidmon als auch den Mitarbeitern der Straßenmeistereien sowie der Wirtschaftskammer und dem Wirtschaftsreferat für die reibungslose Zusammenarbeit. „Die Selbsttests für die heimischen Betriebe sind ein wichtiger und begleitender Beitrag zu den kommenden Öffnungen“, so Gruber.

Parallel zu den Öffnungen der Gastronomie und Hotellerie wurden und werden seitens des Landes auch im Tourismusbereich wichtige Maßnahmen getroffen. Gruber betonte hier die wieder gestartete und intensive Bewerbung Kärntens als Urlaubsdestination in Österreich und Deutschland, ein umfassendes Informationsangebot für die heimischen Betriebe zu den geltenden Regelungen, das elektronische System zur Gäste-Registrierung durch die Kärnten Werbung als auch die Impfungen für das Personal im Gastro- und Hotelleriebereich. „Von den insgesamt 13.000 für eine Impfung registrierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind bereits 7.235 Personen zum ersten Mal geimpft worden“, so erklärte Gruber.

Einen Überblick über die Impfsituation gab Prettner: Mit Stand gestern Abend waren bereits 205.669 Kärntnerinnen und Kärntner zumindest ein Mal geimpft. Das sind 44 Prozent der impfbaren über 18-jährigen Bevölkerung. „Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen ist weiterhin hoch“, weiß die Gesundheitsreferentin und fährt fort: „Allein in der vergangenen Woche haben sich rund 20.000 Personen auf unserer Vormerkplattform registriert.“ Eine weitere Steigerung erwartet sie sich nun mit den Öffnungen. Sie betont: „Wer geimpft ist, erspart sich bereits am 22. Tag nach dem ersten Stich den in vielen Bereichn erforderlichen Eintrittstest. Der Impfnachweis gilt nach der ersten Impfung für drei Monate und verlängert sich nach der zweite Teilimpfung auf neun Monate.“ Für Personen die mit nur einer Teilimpfung immunisiert werden (also entweder mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson oder nach einer überstandenen Infektion) gilt der Nachweise schon ab dem 22. Tag nach der Impfung für neun Monate. Als Impfnachweis gilt sowohl der gelbe Impfpass, als auch ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck der Daten aus dem e-Impfpass.

Rechtzeitig mit den Öffnungen soll auch die neue Plattform zur Bestätigung der Selbsttests morgen, Mittwoch, online gehen. Unter www.selbsttest.ktn.gv.at können diese nach Anmeldung registriert werden und haben eine Gültigkeit von 24 Stunden. Die Selbsttests-Kits stehen weiterhin in den Apotheken gratis zur Verfügung – im Mai noch fünf Stück pro Person und pro Monat, ab Juni werden dann zehn Stück pro Person und pro Monat ausgegeben. Bei den in den Teststraßen durchgeführten Antigen- und PCR-Tests ändert sich nichts. Sie behalten die Gültigkeit von 48 bzw. 72 Stunden.

Was haben Genesene zu beachten? Eine ärztliche Bestätigung ist für sechs Monate nach einer abgelaufenen Infektion gültig – dasselbe gilt für einen behördlichen Absonderungsbescheid. Ein Nachweis über einen positiven Antikörper-Test ist für drei Monate gültig. Was das Impfprozedere für Genesene betrifft, erklärte Prettner: „Am sinnvollsten ist die Impfung sechs Monate nach der Infektion. Experten halten diese eine Impfung für ausreichend, eine zweite ist also nicht erforderlich.“

„Wir alle freuen uns schon sehr auf die morgigen Lockerungen. Handeln wir aber dennoch mit Augenmaß, halten Abstand, tragen den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz und halten uns an die Hygienemaßnahmen“, rief Prettner abschließend zur „Besonnenheit“ auf.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LHStv.in Prettner, Büro LR Gruber
Redaktion: Stirn/ Rauber


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