Presseaussendungen

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Nächste Schritte für erstes europäisches Klima- und Umweltbildungszentrum in Mallnitz fixiert

09.08.2021
LR.in Schaar: Erste offizielle Generalversammlung des europäischen Klima- und Umweltbildungszentrums – Alle Partnerinnen und Partner des Kompetenzzentrums für Klima und Umwelt zur Stärkung der regionalen Entwicklung und transdisziplinären Vernetzung arbeiten bereits an konkreten Projekten


Klagenfurt (LPD). Im Juni 2020 wurde das erste europäische Klima- und Umweltbildungszentrum (EKUZ) in Mallnitz gegründet und damit eine zentrale Forderung aus dem Regierungsprogramm der Legislaturperiode 2018 bis 2023 des Landes umgesetzt. Partner sind das Land Kärnten, die Gemeinde Mallnitz, der Verein ProMÖLLTAL, der Alpenverein Österreich (ÖAV), GRIPS e.U. und Hohe Tauern – die Nationalpark-Region in Kärnten Tourismus GmbH. Kürzlich ging die erste offizielle Generalversammlung über die Bühne. Dabei wurden auch zukünftige Schwerpunkte besprochen.

Nationalparkreferentin Landesrätin Sara Schaar zu den grundsätzlichen EKUZ-Zielsetzungen: „Das sind die Weiterentwicklung des Nationalparks Hohe Tauern, eine gute regionale Entwicklung durch ein Bündeln der Kräfte, nationale und internationale Vernetzung für proaktiven Klimaschutz sowie europaweite Bewusstseinsbildung in Klima- und Umweltfragen, das Konzipieren von innovativen Lehr- und Lernangeboten, Forschung zu Zukunftsfragen in den Bereichen Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltigem Tourismus.“ Die Nachnutzung der Villa Liebermann in Mallnitz als ein Kompetenzzentrum für Klima und Umwelt stehe ebenfalls im Zentrum der Bemühungen der Partnerorganisationen.

Im ersten EKUZ-Bestandsjahr gingen schon einige Teilprojekte an den Start. Der ÖAV Landesverband Kärnten arbeitet im Rahmen des EKUZ zum Beispiel an einem „Kompetenzzentrum Alpenkonvention“. Es geht darum, herauszuarbeiten, wie die acht Protokolle der Alpenkonvention in den Gemeinden bestmöglich umgesetzt werden können. Bis Ende 2021 wird ein Leitfaden zur nachhaltigen Gemeinde-Entwicklung erarbeitet. Es entsteht ein Bildungszentrum zur Anwendung der Alpenkonvention, in vier Pilotgemeinden fanden dazu bereits Schulungen statt, weitere werden folgen. „Der Alpenverein ist bemüht, die Alpenkonvention mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, denn sie ist ein Instrument der Gestaltung – hinsichtlich der nachhaltigen Entwicklung des gesamten Alpenraumes“, so Schaar.

Auf Initiative des Vereins ProMÖLLTAL fand heuer bereits zum vierten Mal das internationale Forum Anthropozän – diesmal in Heiligenblut – mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten statt, es verlief wiederum sehr erfolgreich. Für nächstes Jahr ist es von 16. bis 18. Juni in Mallnitz geplant. Im Rahmen des heurigen Forums Anthropozän gab es auch einen Zukunftsworkshop mit zwei Klima-Labs zu regionalen Fragestellungen. Die Themen „Klimawandel-Anpassung“ sowie „Klimaschutz“ wurden dabei von der Bevölkerung mit Expertinnen und Experten diskutiert, um nachhaltige Zukunftsprojekte für das Mölltal zu entwickeln. Im März 2021 startete die Ringvorlesung Anthropozän in Kooperation mit dem Vienna Anthropocene Network (VAN) der Universität Wien, der Paris-Lodron-Universität Salzburg und der Karl-Franzens-Universität Graz mit neun Vorlesungen von nationalen und internationalen Referentinnen und Referenten zum Thema Anthropozän. Die nächste Ringvorlesung ist bereits für den Herbst geplant – mit Schwerpunkt auf die SDGs.

Zentrales Element für die Gemeinde Mallnitz als Bildungsstandort sind Fortbildungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte von Kindergärten und Schulen in der Villa Liebermann, die bereits sehr gut gebucht sind. Inhaltlich stehen dabei nicht nur Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Fokus, sondern auch die Methodik des forschenden und entdeckenden Lernens. Der Kursplan für 2021/22 ist bereits fertig.

Neben laufenden Projekten seien die nächsten Schritte bereits fixiert. „In Vorbereitung ist eine Bildungsbiennale mit Expertinnen und Experten sowie Pädagoginnen und Pädagogen aus dem Bildungsbereich im September 2022 in Mallnitz, ein viertägiger Bildungskongress, um Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis zu bauen und kreatives Denken in der Alpen-Adria-Region zu fördern“, so Schaar. Auch ein internationales Schulprojekt zum Thema Nationalpark bzw. Klimawandel und Klimaschutz im Nationalpark startet im Herbst 2021. Beteiligt sind bereits die Nationalpark-Mittelschule in der Gemeinde Winklern und eine Bildungseinrichtung im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer in Deutschland. Geplant sind weitere regelmäßige Workshops im Bildungsbereich in den sieben Nationalpark-Gemeinden. Eingereicht ist bereits ein „Erasmus+“-Projekt zum Thema „Bildung im Anthropozän“ mit der Pädagogischen Hochschule (PH) Niederösterreich.

Mit der PH Niederösterreich und der bekannten Autorin Melanie Laibl werde derzeit außerdem ein Kinderbuch „Anthropozän“ entwickelt. „Im Herbst startet mit der überregionalen deutschen Wochenzeitung ,Die Zeit‘ ein Podcast zum Anthropozän“, weiß Schaar. Um nachhaltigen Tourismus zu forcieren, soll ab Herbst 2021 ein „Nationalpark-Frühstück“ etabliert werden, indem regionale Produzenten und Betriebe, die Frühstück anbieten, vernetzt werden.

„Die EKUZ-Partner sind unglaublich engagiert“, dankt Schaar allen Projektpartnerinnen und -partnern. „Durch ihren Einsatz wird es gelingen, dass das erste europäische Klima- und Umweltbildungszentrum nicht nur im Alpenraum, sondern europaweit Strahlkraft genießt. Nicht nur die Menschen im Tal sollen von dieser Zusammenarbeit profitieren und es soll Anreiz sein, um neue Perspektiven zu schaffen und zu entdecken.“


Rückfragehinweis: Büro LR.in Schaar
Redaktion: Pichler/Sternig


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