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Coronavirus 924: Contact Tracing funktioniert in allen Bezirken

07.12.2021
Bezirkshauptfrau Egger-Grillitsch, Amtsärztin Kohlweg, LPD-Leiter Kurath: Hohe Inzidenzen forderten Contact Tracing in den vergangenen Wochen enorm – Es kann immer noch zu Verzögerungen kommen


Klagenfurt (LPD). 9294 Coronainfizierte gibt es derzeit in Kärnten – 285 corona-positive Fälle sind von gestern, Montag, auf heute, Dienstag, gemeldet worden. Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen deutlich gesunken ist, gibt es im Bereich des Contact Tracings noch genug zu tun. Wie sich diese Arbeit mitten in der 4. Welle gestaltet und welche Herausforderungen gemeistert werden – dazu standen im Rahmen einer Pressekonferenz die St. Veiter Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch, stellvertretend für alle Bezirksverwaltungsbehörden, Barbara Kohlweg, als Amtsärztin von St. Veit und der Leiter des Landespressedienstes, Gerd Kurath, Rede und Antwort.

326, ab nächster Woche sogar 346 Contact Tracer sind derzeit in Kärnten tätig - 28 davon sind Amtsärztinnen und Amtsärzte und 40 sind Epidemieärztinnen und –ärzte. Mehr als 2500 Verdachtsfälle können täglich getestet werden. Im Dezember wurden bislang 7823 Absonderungsbescheide ausgestellt – im November waren es 37.618. „Insgesamt funktioniert das Contact Tracing in allen Bezirken und Magistraten gut. Es kann aber weiterhin zu Verzögerungen kommen“, so Kurath. In Klagenfurt Land wurde nach der Kündigung mehrerer Epidemieärztinnen und –ärzte ein neues Team aufgestellt. Im Bezirk Wolfsberg wird seit gestern wieder ein umfassendes Contact Tracing gemacht, das heißt inklusive der Kontaktpersonennachverfolgung. „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten in den 10 Bezirksverwaltungsbehörden Kärntens für ihr Engagement in den vergangenen 20 Monaten. Zu danken ist aber auch der Bevölkerung, die sich in den meisten Fällen, wenn es etwas länger gedauert hat, letztendlich geduldig zeigte“, so Kurath.

„Mit dem Contact Tracing musste in den Bezirksverwaltungsbehörden quasi eine neue Abteilung eingerichtet werden. Mittlerweile ist die Covid-Abteilung die größte in der gesamten Bezirkshauptmannschaft St. Veit“, so Grillitsch-Egger. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit im St. Veiter Team - darunter sechs Epidemieärztinnen und –ärzte. „Die Dienstpläne werden je nach Anforderung wöchentlich erstellt. Die amtlichen Dienstzeiten wurden stark ausgeweitet – auch samstags und sonntags wird durchgearbeitet“, betonte die Bezirkshauptfrau. 20.326 Absonderungsbescheide wurden bisher in St. Veit ausgestellt und mehr als die Hälfte von der Polizei zugestellt.

Den Ablauf des Contact Tracings schilderte Kohlweg: „Mit der Meldung des Verdachtsfalls per Mail beginnt das Contact Tracing für uns. Grunddaten werden im EDV-System, dem sogenannten „Elefanten“, angelegt und der Verdachtsfall wird telefonisch kontaktiert. In diesem ersten Gespräch wird die Verdachtsperson mündlich abgesondert und ein Verdachtsfalltest angeordnet.“ Für die Durchführung der Tests zeichnet sich das Rote Kreuz verantwortlich. Die in den Teststraßen abgenommenen Abstriche kommen ins Labor und werden dort analysiert. Die Ergebnisse werden vom Labor ins EMS eingegeben. „In erster Linie bekommt der Verdachtsfall selbst das Ergebnis per SMS auf sein Handy. Ist dieses negativ, endet damit die Quarantäne. Ist es positiv, meldet sich erneut die Behörde beim Erkrankten um einerseits weitere Informationen zu erheben, sowie die Dauer der Quarantäne festzulegen“, so Kohlweg. Die Juristen erstellen anhand der vorhandenen Informationen einen schriftlichen Absonderungsbescheid. „Für die Kontaktpersonenverfolgung wird die infizierte Person noch einmal angerufen. Unterschieden wird zwischen Kontaktpersonen der Kategorie I und jene der Kategorie II. Auch diese Kontaktpersonen werden angerufen, die Daten erhoben, ein behördlicher Test angeordnet und nötigenfalls abgesondert. Bei meisten gesetzten Maßnahmen handelt es sich um Einzelfallentscheidungen“, erklärt die St. Veiter Amtsärztin.

Die Vorgaben des Bundes zum Contact Tracing finden Sie hier.

Aufgehoben wurde indes das Besuchsverbot im LKH Wolfsberg. Auch dort gelten ab sofort wieder die allgemein gültigen Regeln: Pro Patient ist ein Besuch pro Woche möglich, sofern der Patient länger als eine Woche stationär behandelt wird. Bei Besuchen gilt in den Spitälern die sogenannte 2G+-Regel – das heißt, zusätzlich zur Impfung oder Genesung muss ein gültiger PCR-Test vorgelegt werden.


Rückfragehinweis: Landespressedienst Kärnten, Gerd Kurath
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD Kärnten/ Bauer


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