Presseaussendungen

POLITIK

Coronavirus 1.000: Land Kärnten verschickte 1.000ste Coronavirus-Presseaussendung

07.02.2022
LH Kaiser und LPD-Leiter Kurath: Land Kärnten setzt auf sachliche, gesicherte und transparente Information über verschiedenste Kanäle


Klagenfurt (LPD). Der Landespressedienst Kärnten hat heute, Montag, die 1.000ste durchnummerierte Presseaussendung zum Thema Coronavirus versendet. „Coronavirus 1“ ging am 24. Februar 2020 an die Medien, damals hatte sich nämlich die Infektionslage im benachbarten Italien zugespitzt. Mehrere Corona-Presseaussendungen sind natürlich schon davor verfasst worden, die erste davon am 23. Jänner 2020 mit Verhaltensmaßnahmen für Kärntner Reiserückkehrende aus China. Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation WHO die Epidemie zur Pandemie. An die Herausforderungen der Pandemie angepasst wurden vom Land Kärnten und dem Landespressedienst daraufhin die Öffentlichkeitsarbeit und die eigenen Informationskanäle, wie Landeshauptmann Peter Kaiser und Gerd Kurath, der Leiter des Landespressedienstes, berichten.

„Corona bedeutet für uns alle seit bald zwei Jahren enorme Belastungen, Herausforderungen und Entbehrungen. Wir leiden darunter als Einzelpersonen aber auch ganz stark als Gesellschaft“, betont Kaiser. Leider gebe es immer wieder Menschen, die bewusst Falschinformationen und Verunsicherungen streuen, oder aus der Pandemie politisches Kleingeld schlagen wollen. „Daher ist es uns wichtig, sachliche und gesicherte Informationen an die Menschen zu bringen“, erklärt der Landeshauptmann. „Uns ist bewusst, dass viele schlimme oder wenig erfreuliche Nachrichten darunter sind. Wir geben aber auch diese offen, transparent und gesichert weiter“, so Kurath. Ein entscheidender Schritt sei dabei gewesen, alles Kommunikations- und Informationsrelevante zentral über den Landespressedienst laufen zu lassen.

Seit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 hat der Landespressedienst insgesamt rund 3.000 Presseaussendungen verfasst – ein Drittel davon dezidiert zum Thema Coronavirus. „Das Virus wurde als Schlagwort aber auch in fast allen anderen Presseaussendungen genannt. Immerhin sind die Auswirkungen der Pandemie auch auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bildung, Pflege, Soziales, Kultur, Sport bis hin zu den Familien enorm“, so Kaiser.

„Wegen Corona mussten wir auch die Form der Pressekonferenzen des Landes ändern. Wir haben sie unter strengen Sicherheitsvorkehrungen mit physischer Anwesenheit der Medien sowie gleichzeitiger Online-Übertragung durchgeführt, aktuell können Journalistinnen und Journalisten aus Sicherheitsgründen wegen der hohen Fallzahlen leider nicht persönlich anwesend sein“, so Kurath. Übertragen werden die Pressekonferenzen per Microsoft-Teams, via kaernten.tv, www.facebook.com/landkaernten/ und www.instagram.com/landkaernten. Journalistinnen und Journalisten haben die Möglichkeit, ihre Fragen online zu stellen.

Auf Facebook hat das Land Kärnten derzeit rund 15.000 Abonnentinnen und Abonnenten, die Beiträge haben eine Reichweite von rund 91.000 Personen. Auf Instagram werden 3.200 Follower verzeichnet. Auf kärnten.tv gab es im Vorjahr mehr als 560.000 Aufrufe von über 86.000 Nutzerinnen und Nutzern, wobei nur jene gezählt wurden, die laut DSGVO ihr Einverständnis dafür gegeben haben.

Über Corona informiert der Landespressedienst außerdem auf der Schwerpunkt-Homepage h coronainfo.ktn.gv.at/, im NEWS-Bereich auf der Landeshomepage www.ktn.gv.at sowie im Landesmagazin kärnten.magazin, das fünfmal im Jahr an alle Kärntner Haushalte geht. Zudem hat es Postwürfe an die Bevölkerung gegeben und für die Information der Landesbediensteten gibt es einen regelmäßigen Newsletter per E-Mail. Direkt nach den regelmäßigen Sitzungen des Koordinations- und des Impfgremiums des Landes finden immer Videokonferenzen für die Medien sowie die Landtagsklubs, Interessensvertretungen und verschiedene Institutionen in Kärnten statt. Außerdem wurden vom Land Kärnten einige Kampagnen gestartet, wie #JETZTimpfen mit vielen namhaften Kärntner Persönlichkeiten oder „Weil es um Ihre Gesundheit und unser Leben geht!“.

„Eine der besonderen Stärken Kärntens in dieser Pandemie ist das enge und sehr gut abgestimmte Zusammenstehen von Behörden, Blaulichtorganisationen, Bundesheer, Institutionen und Firmen. Dafür möchte ich zum wiederholten Male danken“, so Landeshauptmann Kaiser. Kurath hebt die vom Landespressedienst regelmäßig organisierten Videokonferenzen mit den Presseverantwortlichen, den sogenannten „S5“, der verschiedensten Organisationen hervor. „Für die Krisenkommunikation in der Pandemie konnten wir auf Erfahrungen und die Vernetzung aufbauen, die bei zahlreichen gemeinsamen Übungen und Einsätzen bei Naturkatastrophen gewachsen sind“, so der Leiter des Landespressedienstes.

In der ersten nummerierten Coronavirus-Presseaussendung des Landes am 24. Februar 2020 ging es um den intensivierten Kontakt zwischen Kärnten und dem Zivilschutzverband in Friaul-Julisch-Venetien. Damals hatte Kärnten insgesamt 15 Verdachtsfälle verzeichnet, alle davon wurden negativ getestet. Reiserückkehrende aus Italien wurden zur Selbstbeobachtung aufgerufen und gebeten, bei Symptomen die Gesundheitshotline 1450 anzurufen. In „Coronavirus 1“ wurde auch schon auf die AGES-Infohotline 0800 555 621 verwiesen.

Kurz danach, am 26. Februar 2020, wurde der Leiter der Gesundheitsabteilung des Landes, Günther Wurzer, als Corona-Koordinator eingesetzt und es gab auch schon regelmäßige Experten-Koordinationsgespräche. Am 5. März 2020 berichtete der Landespressedienst dann über die erste bestätigte Corona-Infektion in Kärnten. Am 17. März 2020 startete die Kärntner Coronavirus Hotline unter der Telefonnummer 050 536 53003. Den ersten Corona-Todesfall verzeichnete Kärnten am 22. März 2020.



Rückfragehinweis: Landespressedienst, Gerd Kurath (nur für Medienanfragen)
Redaktion: Markus Böhm


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