Wir haben Conchita kennengelernt

„Hallo, ich bin Max und heute nur für euch da!“ Urlieb unser Empfang am Affenberg und wichtig, vor allem für Lara, die das erste Mal hier ist und schon viel gehört hat: Ja nicht den Affen in die Augen schauen, sonst werden sie böse, zum Beispiel. „Was heißt das, wenn ein Affe böse wird“, fragt sie vorsichtig. Da kann Kimi gleich beruhigen und aus ihrem reichen Erfahrungsschatz berichten: „Ich bin quasi aufgewachsen am Affenberg – schon als winziges Baby war ich mit Mama locker dreimal die Woche hier.“ „Dann kennst du ja alle beim Namen“, meint Max lachend. Und sofort sprudelt es aus Kimi heraus. „Romana, Dieter, Herbert und ist Paul immer noch der große Chef?“ Max zeigt sich beeindruckt. „Ja, der Paul ist der Chef und wir haben jetzt auch eine Conchita und eine Kate.“ Los geht’s, und gleich nach dem Eingang werden wir von der fast zutraulichen Kate erwartet, die uns durch das ganze Areal begleitet. Wir müssen aber ehrlich sein und zugeben, ohne die Megatasche voll mit - für Affen - köstlichen Weizen hätte sie und auch die anderen uns nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt ;-). Lara, anfangs ein wenig misstrauisch, entwickelt sich zum totalen „Affenfan“ und stellt Frage über Frage. Geduldig beantwortet von unserem „Lieblingsmax“, der von manchen Affen sogar berührt wird. „Das ist eher ungewöhnlich, Affen sind Wildtiere und mögen keinen Körperkontakt mit Menschen.“ Aber da – ein total begeistertes „Oops“ von Lara – ganz knapp an ihrem Bein hat sich gerade Ylvie niedergelassen und beginnt sich gemächlich das Fell zu kraulen. „Sie ist bei mir angekommen“, flüstert Lara fast lautlos. Inzwischen bestaunen Ilaria und Kimi fasziniert die verschiedenen „Spielzeugeinrichtungen“ - eine hat Max selbst gebaut. „Da könnt ihr sehen, wie schnell Affen lernen, hier müssen sie beispielsweise die Hebel in unterschiedliche Richtungen drehen, um zu einem Apfel zu kommen.“ Und dann der absolute Höhepunkt – eine Mama mit ihrem „frischgeschlüpften“ Babyäffchen. Und wir packen das gar nicht - sie setzt sich neben uns und das Kleine lässt sich – zwar die großen Augen auf uns gerichtet – beim Säugen überhaupt nicht stören. Der Abschied fällt uns schwer, aber wir kommen sicher wieder!


Das muss unbedingt auf dein „To-Do-Liste“ weil … nirgendwo in Österreich ist es möglich, mitten unter „Wildtieren“ – quasi als „geduldeter Eindringling“ von der Horde akzeptiert – an deren Leben teilzuhaben.


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