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Die Hausmülltonne




Was darf in die Tonne?


Die Entsorgung des Hausmülls erfolgt von den Gemeinden über die Müllabfuhr. Die Eigentümer von Grundstücken sind verpflichtet, soweit sie nicht im Sonderbereich liegen, den Haus- und Sperrmüll zu den festgelegten Abfuhrterminen durch die Gemeinde abholen zu lassen.
Das Einbringen von Abfällen in andere als für die jeweilige Abfallart vorgesehenen Abfall- oder Sammelbehälter und das Einbringen heißer Abfälle in Abfallbehälter der Müllabfuhr ist verboten.
Die Müllbehälter sind so aufzustellen, dass sie leicht zugänglich sind und dass durch die Sammlung und Abfuhr keine unzumutbare Belästigung der Hausbewohner und der Nachbarschaft eintritt.
Wer Abfälle in andere als für die jeweilige Abfallart oder den jeweiligen Altstoff vorgesehenen Abfall- oder Sammelbehälter oder heiße Abfälle in Abfallbehälter einbringt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis € 4.000,-- zu bestrafen.

Abfallarten, die in jedem Haushalt anfallen können:

Hausmüll
Alle festen Abfälle, die in vermischter Form in einem Haushalt üblicherweise anfallen. Hausmüll setzt sich zusammen aus Küchenabfällen, Speiseresten, Kehricht, Verpackungsmaterial, Kunststoffbehältern, Blechdosen, Papier, Glas, etc.

Altstoffe
Im Haushalt anfallende Abfälle, die getrennt gesammelt einer Verwertung zugeführt werden können, wie biogene Abfälle, Glas, Papier, Kunststoffe und Haushaltsschrott.
Sie werden in den Gemeinden ab Grundstück (Biotonne, Papier, Kunststoffe) oder auf öffentlich zugänglichen Sammelplätzen ("Umweltinseln") und in Altstoffsammelzentren der Gemeinden gesammelt.

Problemstoffe
Alle in einem Haushalt üblicherweise anfallenden giftigen, chemisch aggressiven, zu bedenklichen ökologischen Auswirkungen führenden oder leicht entzündlichen Abfälle, die allein schon deswegen und wegen ihrer Menge für eine gemeinsame Entsorgung mit dem Hausmüll nicht geeignet sind.
Dazu gehören z.B. Farben, Lacke, Leuchtstoffröhren, Altmedikamente, Pflanzenschutzmittel, Haushaltschemikalien (z.B. WC-Reiniger, Fleckputzmittel, Batterien).
Die Sammlung von Problemstoffen erfolgt bei Altstoffsammelzentren der Gemeinden oder im Zuge von mobilen Sammlungen (mindestens zweimal pro Jahr). Die Sammeltermine werden der Bevölkerung in geeigneter Weise (Postwurf, Tageszeitungen, Gemeindezeitungen, usw.) bekanntgegeben.

Sperrmüll
In Haushalten anfallende Abfälle, die aufgrund ihrer Sperrigkeit und Größe nicht durch das orstübliche Hausmüllsammelsystem entsorgt werden können.