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Abwasser



Kleinkläranlagen, wasserrechtliche Bewiligung, Auswirkungen auf fremde Rechte


Kleinkläranlagen dienen zur Reinigung von Abwässern eines oder mehrerer Wohnobjekte, die nicht durch eine öffentliche Kanalisation erschlossen werden und bei denen der Abwasseranfall unter 50 Einwohnerwerte (EW) liegt.


Kleinkläranlagen bedürfen jedenfalls einer wasserrechtlichen Bewilligung, um die in der Regel bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft anzusuchen ist. Dabei sind die jeweiligen Rahmenbedingungen (Ausbaugröße, Vorfluter, Untergrund bei Versickerung, etc.) und Projektanforderungen zu beachten.

Eine Versickerung von gereinigtem Abwasser ist nur in Ausnahmefällen zulässig (z.B. Haus in Streulage, kein Vorfluter vorhanden, keine Beeinträchtigung fremder Rechte). Im Falle einer geplanten Versickerung der gereinigten Abwässer wird geprüft, ob eine Beeinträchtigung fremder Rechte (z.B. Trinkwasserversorgungsanlagen, etc.) gegeben sein kann.


Informationen und Auskünfte über Kleinkläranlagen, ARA, ABA und Abwasserkanäle im Zusammenhang mit geologischen, geotechnischen und hydrogeologischen Problemstellungen erhalten Sie beim:



Amt der Kärntner Landesregierung

Abteilung 8 - Umwelt, Energie und Naturschutz

Geologie und Gewässermonitoring

Flatschacher Straße 70

A-9021, Klagenfurt am Wörthersee

Telefon: 050 536-18032

Fax: 050 536-18000

E-Mail: abt8.geologie@ktn.gv.at